Aus IBAarau wird Eniwa

Bild ZVG IBA

Der regionale Energieversorger IBAarau verlegt den Sitz von Aarau nach Buchs, wo alle Aktivitäten an einem Standort zusammengefasst werden. Dazu gibt es einen neuen Namen: Eniwa.

Eniwa steht für Energie, Netze, Installationen, Wasser, Aarau. Im neuen Namen ist die Stadt Aarau nicht mehr so prominent vertreten wie bisher. Das ist Absicht, sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Hans-Kaspar Scherrer gegenüber SRF. «Wir sind ein regionaler Versorger, wir beliefern nicht nur die Stadt Aarau sondern auch 24 Gemeinden aus der Region.»

Bereits heute ist IBAarau aber auch über die Region hinaus tätig. So hat der Aarauer Stromkonzern zum Beispiel vor zwei Jahren die Holinger Solar AG aus dem Kanton Baselland übernommen. Wenn sich weitere Expansionsmöglichkeiten bieten, werde man diese prüfen, sagt Scherrer.

IBAarau gehört zu 95 Prozent der Stadt Aarau. Laut Scherrer ist das Unternehmen grundsätzlich an einem höheren Anteil privater Aktionäre interessiert. «Wir diskutieren auch über Kooperationen mit anderen Unternehmen. Die Zukunft wird in unserem Sektor sicher anders aussehen als die Vergangenheit.»

Neuer Standort Buchs

Die Kosten für das Rebranding betragen laut Hans-Kaspar Scherrer rund 1 Million Franken. Der Namenswechsel erfolgt offiziell per 1.1.2018

Auf dem neuen Werkareal in Buchs stünden ab Ende 2017 über 500 Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Eniwa und teilweise auch für externe Mieter zur Verfügung, teilte IBAarau am Mittwoch mit.

Die derzeit genutzten Werkhöfe an der Erlinsbacherstrasse und auf der Aare-Insel in Aarau werden abgerissen, die Areale dann neu genutzt. Was konkret geplant ist, teilte die Firma nicht mit.

Quelle: SRF

17.8.2017

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