Weniger Kandidaten und weniger Parteien für Grossratswahlen im Kanton Aargau

Weniger Kandidaten und weniger Parteien

Bis zum 2. August konnten sich Kandidaten und Parteien für die Grossratswahlen anmelden. Total sind es 1064 Kandidaten, das teilt die Aargauer Staatskanzlei mit. Es sind leicht weniger als 2012. Drei Parteien treten nicht mehr. Eine Partei ist erstmals mit dabei.

Die Zahlen:

• 140 Sitze sind im Aargauer Parlament zu vergeben.

• Total wollen 1064 Personen gewählt werden (11 Listengruppen mit 369 Kandidatinnen und 695 Kandidaten), leicht weniger als 2012 (Rekord mit 1100 Personen).

• Der Frauenanteil unter den Kandidierenden liegt bei 34,68 Prozent, leicht höher als vor vier Jahren (2012: 32,8 Prozent).

• Der jüngste Kandidat ist 17 Jahre alt (er wird kurz vor dem Wahlsonntag 18 Jahre alt).

• Die älteste Kandidatin ist 82 Jahre alt.

• Namen folgen am 12. August.

Weniger Parteien

Im Herbst 2016 treten drei Parteien nicht mehr an. Es sind die Schweizer Demokraten (SD), die Piratenpartei (PP) sowie die IG Grundeinkommen (igg). Die Piratenpartei war im Herbst bei den nationalen Wahlen noch angetreten, die SD hingegen hatten es nicht mehr probiert. Damit verschwinden die Schweizer Demokraten wohl vom politischen Parkett. Bereits 2012 hatten sie bei den Grossratswahlen keinen Sitz geholt.

Neu mit dabei ist dafür die LOVB, die Lösungs-Orientierte-Volks-Bewegung. Die ganz kleinen Parteien haben es allerdings schwer. Sie müssen als Partei einen gewissen Wähleranteil erreichen, damit ihren Kandidaten überhaupt ein Sitz im Grossen Rat zusteht. Zudem gibt es im Aargau keine Listenverbindungen.

Gesamterneuerungswahl des Grossen Rats vom 23. Oktober 2016

3.8.2016

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