Energiedienst Holding – sinkender Stromabsatz 2017

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Der schweizerisch-deutsche Stromkonzern Energiedienst Holding hat im letzten Jahr seinen Gewinn halten können. Der Gewinn beträgt 30,6 Millionen Euro (Vorjahr: 31,2 Millionen Euro). Der Konzern musste ein Wasserkraft-Projekt abschreiben.

Das Pumpspeicher-Kraftwerk in Atdorf (D) wird nicht gebaut, knapp 11 Millionen Vorlaufkosten mussten abgeschrieben werden. Der Stromabsatz ist in Deutschland gesunken, in der Schweiz gestiegen.

Der Stromabsatz sank um 8 Prozent auf 8,1 Milliarden Kilowattstunden. Dabei stoppte der Konzern den Rückgang von Gewerbe- und Privatkunden in Deutschland trotz starker Konkurrenz, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Der Absatz an Geschäftskunden ging dort hingegen vor allem wegen Grosskunden zurück. In der Schweiz stieg der Stromabsatz. Mit dem Gas lief es wegen des Wettbewerbs und des milden Winters harzig, der Absatz lag leicht unter dem Vorjahreswert.

Die Stromerzeugung in den teileigenen Wasserkraftwerken lag mit 2,9 Milliarden Kilowattstunden rund 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Grund war der tiefe Wasserstand.

Strompreise steigen wieder

Die Talsohle bei den Strompreisen sah der Energiedienst Mitte 2017 erreicht. Um langfristige Beschaffungsverträge gegen Preisrückgänge abzusichern, musste er keine Rückstellungen vornehmen. Allerdings schlagen sich die steigenden Preise erst nach 2018 positiv im Betriebsergebnis nieder.

Die Energiedienst Holding versorgt rund 270'000 Kunden mit Strom und Gas und beschäftigt rund 940 Mitarbeitende in Deutschland und in der Schweiz. Sie betreibt unter anderem die Rhein-Kraftwerke in Laufenburg und Rheinfelden.

Aktuell will auch diese Firma von reinen Energieversorger immer mehr zum Energiedienstleister werden. Sie betreibt verschiedene Tochterfirmen in Deutschland und der Schweiz.

6.2.2018

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