Tramstrasse und Bernstrasse Suhr werden saniert

  • Suhr - Knoten Bären
  • Suhr - Knoten Kreuz

Mit der Sanierung wird das Ortsbild aufgewertet und die Verkehrssicherheit verbessert

Die Kantonsstrassen Tram- und Bernstrasse (K 242 und K 235) in Suhr sind in einem schlechten Zustand und müssen saniert werden. Die Bauarbeiten auf den beiden Strassenabschnitten (Winkelweg bis Kreuzung Bären / Kreisel Möbel Pfister bis Knoten Kreuz) beginnen am 19. Februar 2018, und dauern voraussichtlich bis Mitte 2020. Der Verkehr kann während der Bauzeit weiterhin zwei- beziehungsweise vierspurig geführt werden.

Die beiden Kantonsstrassen (Tram- und Bernstrasse) inklusive der Knoten Bären und Kreuz in Suhr sind aufgrund der sehr hohen Verkehrsbelastung in einem schlechten Zustand. Zusätzlich kommen die beiden Knoten durch die allgemeine Zunahme des Verkehrs und die Neuerschliessung des Bahnhofareals Nord und des Suhre Park an ihre Leistungs¬grenze. Hinzu kommt, dass die alten Gleise der WSB noch in der Kantonsstrasse liegen und – obschon ausgegossen – eine Behinderung für Fahrradfahrende sind.

Aufwertung des gesamten Strassenraums

Das Projekt sieht vor, in der Fahrbahnmitte der Bernstrasse, zwischen dem Kreisel Möbel Pfister und dem Knoten Kreuz einen Grünstreifen zu erstellen. Um die Bedeutung der denkmalgeschützten Liegenschaften Bären und Kreuz zu betonen, wird die Linienführung der Strasse im Bereich dieser Gebäude um bis zu zwei Meter abgerückt.

Der Knoten Bären ist als vierarmiger lichtsignalgesteuerter Knoten projektiert. Die Erschliessung des Bahnhofquartiers erfolgt im Einbahnverkehr vom Knoten Bären her. Den Radfahrenden und dem öffentlichen Verkehr ist es jedoch weiterhin erlaubt, vom Bahnhof auf den Knoten auszufahren. Mit der zusätzlichen Fahrspur an der Tramstrasse soll erreicht werden, dass der Busbetrieb den Fahrplan gut einhalten kann.

Der vierarmige Kreisel Kreuz hat einen Aussendurchmesser von 40 Metern. Es ist geplant, dass der Verkehr Richtung Gränichen bei geschlossenem Bahnübergang mittels Lichtsignal vor dem Kreisel Kreuz aufgehalten wird. Ein Kreiselast dient der Erschliessung des Bahnhofareals. Vorerst soll die Erschliessung einspurig in Richtung Kreisel erfolgen. Für eine spätere Erweiterung des öffentlichen Verkehrs werden die entsprechenden Flächen freigehalten.

Eine Strassenseite nach der anderen

Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt verläuft in der Tramstrasse auf der nördlichen Strassenseite und in der Bernstrasse auf der westlichen Strassenseite. Der zweite Abschnitt verläuft in der Tramstrasse und der Bernstrasse auf der gegenüberliegenden Strassenseite. In der Bernstrasse gibt es eine zusätzliche Bauetappe zwischen den Knoten Bären und Kreuz. Mit dieser halbseitigen Bauweise ist es möglich, den Verkehr während der Bauphase fast ohne Lichtsignalanlage zu steuern; Ausnahme sind die beiden Knoten. Das bedeutet, dass in der Tramstrasse immer auf zwei Spuren, zwischen den beiden Knoten Bären und Kreuz sogar auf vier Spuren gefahren werden kann. Durch die Etappierung sollen die Einschränkungen möglichst gering gehalten werden.

Für die Fussgängerinnen und Fussgänger gibt es während der Bauzeit entlang der Tramstrasse nur auf der südlichen Strassenseite einen Gehweg. Die Verbindung zur Schule erfolgt über die bestehende Unterführung, diejenige zum Gemeindehaus wird mit Fussgängerstreifen ermöglicht. Die Fussgängerverbindung vom Bahnhof zur Tramstrasse erfolgt über das Bärenmatte Zentrum.

Einschränkungen ab Mitte Februar

Die Bauarbeiten starten am Montag, 19. Februar 2018, mit den Vorarbeiten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte 2020 dauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 14 Millionen Franken, wovon der Kanton 9,5 und die Gemeinde Suhr 4,5 Millionen Franken übernimmt.

Das BVU ist darum bemüht, die durch die Baustelle resultierenden Unannehmlichkeiten gering zu halten und dankt für das Verständnis.

Quelle: Kanton Aargau

9.2.2018

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