Wetter-News

Am Donnerstag scheint zunächst die Sonne und es wird nochmals sehr warm. Am Abend fällt lokal Regen.

Ivo Sonderegger, SRF Meteo

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Allgemeine Lage

Auf Donnerstag lässt der Hochdruckeinfluss etwas nach und bis Freitag zieht ein Trog von Skandinavien nach Osteuropa. Dadurch wird auf Freitag eine schwache Kaltfront in die Schweiz geführt. Gleichzeitig wandert ein Hoch zu den Britischen Inseln. Dieses bestimmt ab Freitag und bis auf Weiteres das Wetter bei uns.

Prognose bis Donnerstagabend

Bodensee bis Genfersee, Jura und Region Basel

In der Nacht ist es mehrheitlich sternenklar und die Temperaturen gehen auf rund 16 Grad zurück.

Am Donnerstag scheint meist die Sonne, ab und zu ziehen Wolken vorüber. Am Mittag und Nachmittag sind lokal erste Regengüsse im Jura oder im Schaffhausischen möglich. Am Abend nimmt die Bewölkung zu, es regnet aber nur vereinzelt. Es ist nochmals sehr warm mit 28 Grad. Tagsüber weht mässiger Westwind, am Abend frischt vorübergehend Nordwind auf.

Voralpen und Alpen mit Wallis

In der Nacht hat es kaum Wolken am Himmel. Temperaturrückgang auf 18 bis 15 Grad.

Am Donnerstagvormittag scheint oft die Sonne. Am Nachmittag ist es vorwiegend sonnig mit ein paar Quellwolken. In den Alpen sind da und dort erste Regenschauer oder Gewitter möglich. Am Abend wird es an den Voralpen, am Alpennordhang und in Graubünden bewölkt und es regnet gebietsweise.

Die Höchstwerte liegen bei rund 28 Grad. Im Rhonetal gibt es bis 31 Grad, auf 2000 m bis 15 Grad, die Nullgradgrenze liegt auf 4200 m.

Tessin und Engadin

In der Nacht kann es im Tessin und in den Bündner Südtälern da oder dort kurz regnen. In der Früh im Tessin um 18 Grad, in Samedan 7 Grad.

Am Donnerstag scheint meistens die Sonne, wobei am Nachmittag wieder Quellwolken in die Höhe wachsen. Mit Schwerpunkt vom Nordtessin über die Bündner Südtälern bis ins Oberengadin entstehen Regengüsse oder Gewitter.

Höchstwerte im Tessin bei 30 Grad, im Engadin 22 bis 26 Grad.

Aussichten bis Samstag

Alpennordseite und Wallis

Am Freitag und Samstag scheint im Westen und im Wallis meist die Sonne. In den übrigen Regionen ist es überwiegend sonnig mit ab und zu durchziehenden Haufenwolken. Am Freitagmorgen liegt an den Bergen und im Kanton Graubünden zunächst hochnebelartige Bewölkung. Nachmittags kann es in den zentralen und östlichen Bergen mit Quellwolken vorübergehend nur zum Teil sonnig sein.

Mit schwacher bis mässiger Bise erreichen die Temperaturen um 20 Grad. Im Rhonetal gibt es bis 26 Grad.

Alpensüdseite und Engadin

Am Freitag und Samstag scheint meist die Sonne. Am Freitagmorgen liegen im Engadin zunächst noch Wolkenreste. Es gibt höchstens lokal Regenschauer.

Im Tessin erreichen die Temperaturen am Freitag mit mässigem Nordföhn 30 Grad, am Samstag 26 Grad. Im Engadin jeweils 16 bis 19 Grad.

Trend bis Mittwoch, 27. Juni

Stabiles Hoch?

Es scheint sich ein Hoch nördlich von uns fest zu krallen. So ändert der Wettercharakter kaum: Es scheint meist die Sonne und es wird von Tag zu Tag wärmer. Im Norden erreichen die Temperaturen am Sonntag noch rund 20 Grad, am Mittwoch etwa 25 Grad. Im Süden steigen die Höchstwerte von etwa 23 Grad auf 28 Grad an. Es gibt höchstens in den Bergen lokal Regengüsse. Im Norden weht Bise, diese könnte am Sonntag noch ein paar flache Quellwolken zu uns führen.

Quelle: SRF / Meteo

20.6.2018

Der Juni – von Erich Kästner

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.

Kaum schrieb man sechs Gedichte,

ist schon ein halbes Jahr herum

und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,

die süssen wie die sauern.

Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,

so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.

Aus Herrlichkeit wird Nahrung.

Aus manchem, was das Herz erfuhr,

wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.

Aus Kälbern werden Rinder

und, weil's zur Jahreszeit gehört,

aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut

und singen nur noch selten.

So ist's bestellt in unsrer Welt,

der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,

mit Sternen auf der Weste.

Glühwürmchen ziehn mit Lampions

zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.

In vorgerückter Stunde

tanzt dann der Abend mit der Nacht

die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich

ein Heide und ein Frommer,

ob's Wunder oder keine gibt.

Und nächstens wird es Sommer.

Erich Kästner – «Juni»

Come Rain Or Come Shine?

AL-KU FENSTERTECHNIK AG ZOFINGEN

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

John Ruskin (1819-1900), britischer Schriftsteller

Goldrausch und Indian-Summer im Napfgebiet

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