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England baut nach dem Brexit die Zollabfertigung nach Schweizer Vorbild auf

Seit dem 1. Januar müssen Lastwagen, die Waren nach Grossbritannien bringen, durch den Zoll. Das System funktioniert grösstenteils digital. Laut der britischen Botschafterin in Bern hatte das Schweizer System Vorbildcharakter.

Befürchtet wurde das grosse Lastwagen-Chaos. Doch der Warenverkehr von und nach Grossbritannien läuft seit dem 1. Januar erstaunlich reibungslos. Das hat mit dem allgemein ruhigen Januar zu tun. Vielleicht gibt es aber auch noch einen anderen Grund: Die Briten haben ihr neues Verzollungssystem nämlich von der Schweiz abgeschaut

Digitale Verzollung

Zwar benötigen die Lastwagenfahrer viele Papiere für die Einfuhr der Waren nach Grossbritannien. Die Formulare können die Transporteure aber schon vor der Abfahrt elektronisch ausfüllen. Die ganze Verzollung geschieht digital.

Am Zoll werden die Papiere von den Beamten nur noch gescannt. Kontrollen geschehen nur stichprobenartig. In Basel an der Schweizer Grenze funktioniert dieses System seit Jahren.

Britische Botschafterin besuchte Basler Zoll

Die britische Botschafterin in der Schweiz, Jane Owen, besuchte den Zoll in Basel und liess sich das System erklären. Es sei ein Vorbild für Grossbritannien. «Im Schnitt braucht es nur 90 Sekunden, um einen Lastwagen abzufertigen», resümiert Owen, «Das muss auch unser Ziel sein, so schnell müssen wir in Grossbritannien auch werden».

Im Schnitt braucht es nur 90 Sekunden, um einen Lastwagen abzufertigen, das muss auch unser Ziel sein, so schnell müssen wir in Grossbritannien auch werden.

Jane Owen, Britische Botschafterin in Bern

Schweizer Zolldirektor gab Auskunft in London

Die Briten interessierten sich so sehr für das Schweizer Verzollungssystem, dass der Schweizer Zolldirektor Christian Bock mehrmals nach London vor Parlaments-Ausschüsse eingeladen wurde. Die Schweizer und die britischen Zollbehörden stehen in einem regelmässigen Austausch.

Beide Länder investieren viel Geld

Laut Botschafterin Jane Owen will Grossbritannien bis in fünf Jahren «das modernste Zollsystem der Welt» aufbauen. «Ein Ziel, das wir mit der Schweiz teilen. Denn auch die Schweiz investiert viel Geld in die digitale Verzollung». Bei der weiteren Digitalisierung könnten beide Länder viel voneinander lernen, ist Owen überzeugt.

Bewährungsprobe kommt erst

Grossbritannien investierte bisher umgerechnet rund 800 Millionen Franken in den Aufbau des Verzollungssystems nach Schweizer Vorbild. Wie gut das britische System jetzt schon funktioniert, wird sich wohl erst zeigen, wenn der Warenverkehr anzieht. Die britischen Behörden rechnen damit, dass der Zoll grosse Mengen erst im Februar bewältigen muss.

Quelle: SRF

6.1.2021

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