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Kardiologie: Versorgung der Aargauer Bevölkerung ist lückenlos sichergestellt

Um die Versorgungssituation im Bereich der invasiven Kardiologie zu überprüfen, hat das Departement Gesundheit und Soziales eine medizinische Expertise sowie Stellungnahmen bei der Kantonsspital Aarau AG, der Kantonsspital Baden AG und der Hirslanden Klinik Aarau eingeholt. Das Resultat der Abklärungen bestätigt, dass die mit den Leistungsaufträgen verbundenen qualitativen und quantitativen Anforderungen weiterhin erfüllt werden und die Versorgung der Aargauer Bevölkerung im Bereich der Kardiologie lückenlos sichergestellt ist. Die Ergebnisse lassen jedoch eine Tendenz zur Überversorgung erkennen. Dies wird der Regierungsrat durch ein Monitoring prüfen, um im Bedarfsfall angemessene Massnahmen ergreifen zu können.

Der Regierungsrat liess die Versorgungssituation im Bereich der invasiven Kardiologie überprüfen, weil die Kantonsspital Baden AG (KSB AG) den Kooperationsvertrag mit der Kantonsspital Aarau AG (KSA AG) im Bereich der invasiven Kardiologie per Ende September 2019 einseitig gekündigt hatte und eine Kooperation mit der Hirslanden Klinik Aarau (HKA) eingegangen war. Als Grund für die Kündigung hatte die KSB AG insbesondere den Wunsch genannt, weiterhin mit den Kardiologen zusammenarbeiten zu wollen, die neu in der ambulanten Praxis Kardiologie Mittelland AG arbeiten: einem Kompetenzzentrum für strukturelle und interventionelle Kardiologie, das der HKA angegliedert ist.

In der Folge hatte der Regierungsrat die Parteien angehalten, zusammen eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die Bemühungen des Regierungsrats haben insofern Wirkung gezeigt, als dass die KSA AG und die KSB AG die Differenzen rund um die Zusammenarbeit im Bereich der Kardiologie inzwischen gütlich beilegen konnten.

Gleichzeitig stellte sich die Frage, ob die Versorgungssicherheit in der Kardiologie weiterhin gewährleistet ist, die Anforderungen an die entsprechenden Leistungsaufträge nach wie vor eingehalten werden und ob eine Überversorgung besteht. Um eine genaue Beurteilung vornehmen zu können, holte die Abteilung Gesundheit des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) eine medizinische Expertise sowie Stellungnahmen bei den betroffenen Spitälern ein.

Tendenz zur Überversorgung wird sorgfältig beobachtet

Die Ergebnisse der Überprüfung bestätigen, dass die qualitativ hochstehende Versorgung der Aargauer Bevölkerung im Bereich der Kardiologie lückenlos sichergestellt ist. Auch werden die Anforderungen an die Spitäler für die Leistungsaufträge gemäss Spitallisten Akutsomatik 2015 und 2020 erfüllt. In Einklang mit der Expertise werden daher keine Sofortmassnahmen wie eine Neuausschreibung der Leistungsaufträge der Kardiologie angestrebt. Aufgrund der zusätzlichen im Kanton Aargau tätigen Kardiologen kann es künftig jedoch tatsächlich zu einer Überversorgung kommen.

Das DGS wird ein spezielles Augenmerk auf das Monitoring in den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie hinsichtlich Fallzahlen und Indikationsqualität legen. Im Rahmen dieses Leistungsauftragsmonitorings können allfällige Fehlentwicklungen erkannt und im Bedarfsfall die nötigen Massnahmen ergriffen werden. Die aufgrund des Monitorings gewonnenen Erkenntnisse werden in das nächste Spitallistenverfahren einfliessen. Die nächste Ausschreibung für die Spitalliste Akutsomatik 2024 ist für 2022 vorgesehen.

Quelle: Kanton Aargau

23.2.2020

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