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Zivilschutzausbildungszentrum Eiken modernisiert und vergrössert

Von der Teilsanierung und Erweiterung des Zivilschutzausbildungszentrums (ZAZ) in Eiken profitiert nicht nur der Aargauer Zivilschutz. Auch die Nachbarkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind Nutzer des einzigen Zivilschutzausbildungszentrums dieser Grösse in der Nordwestschweiz. Die Zivilschutzorganisationen verfügen wieder über zeitgemässe und zweckmässige Schulungsräume.

"Für das einzige Zivilschutzausbildungszentrum dieser Grösse in der Nordwestschweiz war die Teilsanierung alternativlos und zwingend notwendig", so Landammann Dr. Markus Dieth. Das 1983 eröffnete und in die Jahre gekommene Gebäude vermochte mit dem vorhandenen Raumangebot die Anforderungen an einen modernen Ausbildungsbetrieb nicht mehr zu erfüllen. Für die Evaluation des baulichen Handlungsbedarfs haben die Departemente Finanzen und Ressourcen (DFR) sowie Gesundheit und Soziales (DGS) im Jahr 2010 das externe Beratungsunternehmen Basler & Hoffmann hinzugezogen. Darauf haben die Projektverantwortlichen bis 2014 ein Sanierungskonzept erstellt. Der Regierungsrat hat im Mai 2018 den Ausführungskredit von 8,3 Millionen Franken genehmigt, worauf der Grosse Rat den Verpflichtungskredit im September 2018 einstimmig gutgeheissen hat. Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Zentrum in Eiken wurden von Juli 2019 bis Oktober 2020 ausgeführt.

Raumangebot wird Bedürfnissen wieder gerecht

Im Zuge der Teilsanierung mussten die im Vergleich zu den frühen 1980er-Jahren veränderten Vorschriften und Standards berücksichtigt werden. Die Gebäudehülle des Zivilschutzausbildungszentrums wurde zur besseren Wärmedämmung saniert, Heizung und Nasszellen ersetzt und ein Personenaufzug eingebaut. Zudem wurde das Gebäude nach neuen technischen Standards ausgestattet. Die Erweiterung des Zentrums umfasst einen autonomen Annexbau mit zwei zusätzlichen und grösseren Schulungsräumen. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati: "Dank dieser Erweiterung können aktuelle und künftige Bedürfnisse der Zivilschutzorganisationen erfüllt werden. Damit leistet der Kanton Aargau einen Beitrag zur angestrebten interkantonalen Zusammenarbeit im Bereich der Zivilschutzausbildung sowie für den Bevölkerungsschutz."

Die Bevölkerungsschutzorganisationen und insbesondere der Zivilschutz sind die Nutzer des ZAZ Eiken, das eine grosse Bedeutung für einen gut funktionierenden Bevölkerungsschutz im Aargau hat.

Ein zweckmässiger und nachhaltiger Bau

Der für das Zivilschutzausbildungszentrum Eiken gewählte Standard entspricht einem zweckmässigen Gebäudeausbau. Die Nutzungsanpassung und das Umsetzen der geltenden Normen im Bereich Technik und Sicherheit standen im Vordergrund. Im Hinblick auf die Grösse, das Alter und die intensive Nutzung des Baus wurden wesentliche Verbesserungen bezüglich der nachhaltigen Energienutzung erzielt. "Der Ersatz der alten Ölheizung durch eine Pelletheizung sowie der Ersatz der rund 20-jährigen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulungsgebäudes sind im Sinne der Umwelt. Der Kanton Aargau nimmt seine Vorbildfunktion unter anderem wahr, indem er eigene Dächer für Solarenergie nutzt", freut sich Bauherr und Landammann Markus Dieth. Die neue Anlage führe mit einer zweieinhalbmal grösseren Fläche und einem besseren Wirkungsgrad zu einer sechsmal höheren Leistung und produziere Strom für den Eigenverbrauch des Zivilschutzausbildungszentrums.

Quelle: Kanton Aargau

10.12.2020

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