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Wettbewerb: Bio-Regionen Kanton Luzern

Der Kanton Luzern lädt innovative und engagierte Akteurinnen und Akteure ein, ihre Ideen für eine Bio-Region einzureichen. Die besten Konzepte werden prämiert und erhalten eine Auszeichnung als «Bio-Region Kanton Luzern». Das Projekt ist eine Massnahme aus dem Aktionsplan Biolandbau. Damit möchte der Kanton Luzern die Nachfrage nach lokalen Bioprodukten fördern und so die Wertschöpfung in der Region steigern.

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Aargauer Naturpreis 2027: Herausragende, innovative und wirksame Projekte zum Thema "Innenverdichtung und Biodiversität" gesucht: Eingaben sind bis Ende Juni 2026 möglich

Der Kanton Aargau zeichnet mit dem Aargauer Naturpreis alle zwei Jahre Projekte aus, die sich in besonderer Weise für die Biodiversität und eine naturnahe Entwicklung der Landschaft einsetzen. Damit werden nicht nur herausragende und innovative Ideen gewürdigt. Der Preis soll auch motivieren, gute Beispiele sichtbar machen und weitere Akteurinnen und Akteure inspirieren. Die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2027 zum Thema "Innenverdichtung und Biodiversität" ist gestartet, Eingaben sind bis Ende Juni 2026 möglich.

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Materialkatalog Baumaterialien für Städte im Klimawandel – erweiterte Neuauflage

Der Materialkatalog Baumaterialien für Städte im Klimawandel liegt in einer zweiten, erweiterten Auflage vor. Das Nachschlagewerk des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) zeigt auf, mit welchen Baumaterialien sich die städtische Umgebung weniger stark erhitzt. Es dient Planenden sowie Bauträgerschaften als Arbeitsgrundlage für Neubauten und Sanierungen in dicht bebauten Gebieten.

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Gewässerverunreinigungen 2025 im Kanton Luzern auf gleichem Niveau wie im Vorjahr

Im Jahr 2025 sind im Kanton Luzern 68 Fälle von Gewässerverunreinigungen registriert worden. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (78 Fälle) und auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Es gab jedoch mehr Fälle von Fischsterben. Die Anzahl stieg von fünf auf sieben Fälle.

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Das neue Polizeigebäude Aarau ist offiziell eröffnet: Nach dreijähriger Bauzeit konnte das neue Polizeigebäude in Aarau feierlich eröffnet werden

Das neue Polizeigebäude bietet 160 moderne Arbeitsplätze und erfüllt diverse Nachhaltigkeitsstandards. Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft sorgen damit unter einem Dach für die Sicherheit im Kanton.

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Rom an der Limmat: Ausgrabung der Kantonsarchäologie in Gebenstorf liefert überraschende Resultate

Die Nachbearbeitung der Rettungsgrabung der Kantonsarchäologie in Gebenstorf erbrachte erste weiterführende Resultate. Der römische Baukomplex an der Limmat war nicht nur ein Warenumschlagplatz, sondern auch ein politisches und rechtliches Zentrum im Einflussbereich des Römischen Imperiums. Ausserdem fand sich unter den Funden eine vollständige Amphore mit Resten des Inhalts. Diese lieferten den ersten Nachweis von Sardinen als Lebensmittel in einem römischen Fundkontext der Schweiz.

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Photovoltaik im Winter: Neues Solarkataster vom Kanton Luzern zeigt Potenzial

Um das Klimaziel «Netto null 2050» zu erreichen, müsste im Kanton Luzern die Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen bis zum Jahr 2050 um das Zehnfache gesteigert werden. Die neue Funktion im Solarpotenzialkataster zeigt nicht nur, wie viel Strom die Dächer und Fassaden jährlich liefern könnten, sondern auch, welche besonders viel Winterstrom erzeugen.

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Stadt Aarau verleiht Klimapreis 2025 für naturnah gestaltete Staudenrabatte

Die Stadt Aarau hat heute den Klimapreis 2025 an die Stiftung Heimgärten Aargau verliehen. Vize-Stadtpräsident Werner Schib überreichte die Auszeichnung an Stiftungspräsident Rolf Fäs und würdigte dabei die besonders naturnah und ökologisch wertvoll gestaltete Staudenrabatte.

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Zwischenbericht: Massnahmen zur Ammoniakreduktion wirken im Kanton Luzern

Der Kanton Luzern hat schweizweit die höchsten Emissionen von Ammoniak. Dies liegt an der hohen Tierdichte. Mit dem Massnahmenplan II Luftreinhaltung, Teilplan Ammoniak, aus dem Jahr 2020 will die Regierung bis 2030 die Ammoniakemissionen um 20 Prozent reduzieren. Nun liegt der Zwischenbericht vor. Er zeigt eine positive Entwicklung.

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Schweizer Ideenwettbewerb zur Bergung von Munition entschieden

Ein Expertengremium hat die drei besten Vorschläge für die umweltschonende und sichere Bergung von Munition aus Schweizer Seen ausgewählt. Die Vorschläge liefern wichtige Ansätze für weitere Untersuchungen – eine konkrete Bergung ist aber nicht geplant, solange das Monitoring keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt zeigt.

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Neues AVS-Gebäude des Kantons Aargau in Unterentfelden mit dem begehrten Hase-Architekturpreis ausgezeichnet

Die renommierte Design- und Architekturzeitschrift Hochparterre hat am vergangenen Dienstagabend im Museum für Gestaltung Zürich die begehrten Hase-Architekturpreise vergeben. Architekt Markus Schietsch wurde für den Neubau des kantonseigenen Gebäudes in Unterentfelden, in dem das Amt für Verbraucherschutz seit letztem Jahr untergebracht ist, in der Kategorie "Architektur" mit einem Silber Hase (zweiter Preis) ausgezeichnet.

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Tourismus Forum Schweiz 2025: Gemeinsam Verantwortung übernehmen für eine klimafitte Zukunft

Das 13. Tourismus Forum Schweiz (TFS) des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO vom 27. November 2025 im Zentrum Paul Klee in Bern hat gezeigt: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus sind real und herausfordernd – doch sie eröffnen auch Chancen. Rund 165 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung, relevanten Bundesstellen und Kantone diskutierten Wege, wie der Tourismus in der Schweiz sich an den Klimawandel anpassen und gleichzeitig zur Erreichung der Klimaziele 2050 beitragen kann.

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Schweizer Umweltbericht: Die Bundesverwaltung ist auf Kurs

Die Bundesverwaltung hat 2024 ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 2006 um 48 Prozent reduziert. Dies entspricht den Zielvorgaben des Ressourcen- und Umweltmanagements des Bundes (RUMBA), wie dem diesjährigen Bericht zu diesem Auftrag des Bundesrats zu entnehmen ist.

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Vogelgrippe: Ausweitung der Präventionsmassnahmen auf die ganze Schweiz

Nach dem Nachweis des Vogelgrippevirus bei Enten und einem Schwan auf dem Stadtweiher in Wil (SG) am 21. November 2025 und angesichts der starken Zirkulation des Virus in Europa verstärkt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die Prävention. In Absprache mit den Kantonen ordnet das BLV schweizweit geltende präventive Bekämpfungsmassnahmen an. Diese haben zum Ziel, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern und die Geflügelbestände zu schützen. Das BLV ruft alle Geflügelhalterinnen und -halter dazu auf, die vorgegebenen Präventions- und Biosicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen. Die angepasste Verordnung tritt am 25. November 2025 in Kraft und gilt bis zum 31. März 2026.

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Wildtierkorridore im Kanton Luzern – Schnittstelle der Bedürfnisse von Wildtieren und der landwirtschaftlichen Produktion

Am vergangenen Freitag fand ein Fokustag zum Thema Wildtierkorridore im Kanton Luzern statt. Ziel war es, über die Situation der Wildtierkorridore sowie deren Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Bewirtschaftung zu informieren. Die zuständigen Dienststellen des Kantons Luzern erläuterten darüber hinaus die aktuellen Vorgaben und Handlungsspielräume bei Bauten und Anlagen in Wildtierkorridoren sowie die Vorgaben im Bereich Wildschadenverhütung und -vergütung.

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Bund aktualisiert Naturgefahrenportal

Das Naturgefahrenportal des Bundes informiert seit 2014 unter www.naturgefahren.ch die Bevölkerung über die aktuelle Naturgefahrenlage in der Schweiz. Auch Warnungen und ergänzende Informationen zu Naturgefahren werden dort veröffentlicht. Damit das Portal auch zukünftig den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird, haben es die Naturgefahrenfachstellen des Bundes überarbeitet. Die aktualisierte Version steht seit dem 20. November 2025 zur Verfügung.

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Lokale Erdnüsse aus dem Aargau – Pionierleistung der Familie Salm

Die Familie Salm in Lenzburg baut als erste in der Schweiz im grossen Stil Erdnüsse an – und veredelt diese direkt vor Ort. Damit ist sie ein Beispiel für den Innovationsgeist der Aargauer Landwirtschaft.

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Asiatischer Laubholzbockkäfer in Zell: Befallsdruck geht zurück

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) wurde in Zell erstmals im August 2022 entdeckt. Gemäss der Pflanzengesundheitsverordnung des Bundes ist der Käfer melde- und bekämpfungspflichtig. Für die Umsetzung der vorgeschriebenen Massnahmen ist der Kanton Luzern zuständig.

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Vogelgrippe: neuer bestätigter Fall im Kanton Zürich

Am 12. November 2025 wurde das Vogelgrippevirus bei einer Graugans in Männedorf im Kanton Zürich nachgewiesen. Dieser neue Fall ist ausserhalb der derzeit geltenden Beobachtungsgebiete und einige Tage nach dem Auffinden eines ersten infizierten Wildvogels im Kanton Bern aufgetreten.

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Mehr Wasserrückhalt im Wald: Modellierung zeigt Potenzial entwässerter Gebiete für die Wiedervernässung im Wald

Der Grosser Rat hat im September 2024 mit der Genehmigung der sechsten Etappe des Naturschutzprogramms Wald einen Auftrag zur Schaffung von 120 Hektaren neuen Feuchtgebieten bis 2031 erteilt. Dabei stehen entwässerte Waldflächen im Fokus. Die Wiederherstellung dieser Lebensräume hat positive Effekte auf die Artenvielfalt, die Neubildung von Grundwasser und den Hochwasserschutz. Eine neue Studie zeigt das Potenzial für Wiedervernässungen von Waldflächen auf. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des politischen Auftrags des Grossen Rats.

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Freiwillige erfassen 25'000 Fledermausrufe in Luzern – und entdecken neue Art

Das diesjährige Mitmach- und Sensibilisierungsprojekt StadtWildTiere war sehr erfolgreich: 140 Freiwillige haben an 120 Standorten in der Stadt Luzern rund 25'000 Fledermausrufe aufgenommen. Expertinnen haben die Aufnahmen analysiert und zehn Arten nachgewiesen. Darunter befindet sich auch die Alpenfledermaus – die war bei uns bislang unbekannt.

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Grosse Waldbrände bleiben im Aargau unwahrscheinlich – Bericht im Auftrag der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt und der Aargauischen Gebäudeversicherung

Mit dem Klimawandel nehmen Hitze- und Trockenheitsperioden zu. Das schafft die Voraussetzung für die Entstehung von Waldbränden. Glücklicherweise fehlen im Aargau aber grosse, schlecht erschlossene Hänge, welche zu so grossen und gefährlichen Waldbränden wie in den Alpen und im Tessin führen können.

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Unter dem Pflaster: Freiwillige auf den Spuren des römischen Badens: Feldkurs für Freiwillige der Kantonsarchäologie liefert neue Erkenntnisse

Zusammen mit 24 Freiwilligen untersuchte die Kantonsarchäologie während drei Wochen im September Überreste des römischen Vicus von Baden. Freigelegt wurden sehr gut erhaltene Schichten, die neue Erkenntnisse zur römischen Siedlung Aquae Helveticae brachten.

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Invasive Neophyten im Aargauer Wald: Neue Studie liefert umfassende Grundlage für Bekämpfung von gebietsfremden Pflanzenarten: Spezifische sowie Handlungsempfehlungen

Der Kanton Aargau setzt sich dafür ein, die schädlichen Auswirkungen von invasiven Neobiota zu minimieren. Invasive Neophyten breiten sich zunehmend auch im Aargauer Wald aus. Sie verdrängen einheimische Arten, behindern die natürliche Waldverjüngung und können damit langfristig Waldfunktionen wie die Biodiversität oder die Holzproduktion beeinträchtigen.

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Verordnung für ein einheitliches Melde- und Reinigungsverfahren für Schiffe im Sempacher-, Baldegger- und Rotsee

Die invasive Quaggamuschel verbreitet sich schnell in den Schweizer Seen. Bis heute wurde sie im Kanton Luzern erst im Vierwaldstättersee gefunden. Um eine Verschleppung in andere Luzerner Seen zu verhindern, beschloss der Kanton Luzern Ende 2024 ein Einwasserungsverbot für den Sempacher-, Baldegger- und Rotsee. Dieses soll nun durch eine Schiffsmelde- und -reinigungsverordnung abgelöst werden. Der Verordnungsentwurf befindet sich vom 16. Oktober 2025 bis 16. Januar 2026 in der Vernehmlassung.

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Krebspest in der Wyna: Kanton hat Sperrgebiet eingerichtet: Ein Sperrgebiet an der Wyna soll die Ausbreitung der Krebspest verhindern

In der Wyna wurde die Krebspest nachgewiesen. Der Kanton Aargau hat die genaue Ausdehnung des Befalls überprüft und in den betroffenen Bereichen ein Sperrgebiet eingerichtet. Das Ziel ist, einheimische Flusskrebse zu schützen und eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu vermeiden.

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Schäden durch invasive Neobiota effizient verhindern: Aargauer Regierungsrat verabschiedet Strategie "Invasive Neobiota 2025+"

Der Regierungsrat hat die Strategie "Invasive Neobiota 2025+" beschlossen. Schäden durch invasive Neobiota sollen durch ein vorausschauendes, koordiniertes und adaptives Neobiotamanagement effizient verhindert werden.

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Erdniststrukturen für Wildbienen an der Oltnerstrasse in Aarburg

In der Schweiz gibt es zurzeit 616 nachgewiesene Wildbienenarten. Durch den Verlust ihrer Lebensräume und der Zerstörung ihrer Nahrungsquellen sind heute viele Wildbienen in der Schweiz gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Da etwa 75 Prozent aller Wildbienenarten im Boden nisten, helfen ihnen die bekannten Bienenhotels nicht. Sie sind auf passendes Substrat, wie sandige bis lehmige Böden, angewiesen.

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Stadt Baden: Die Limmat beginnt hier

Die Stadt Baden setzt ein Zeichen für den Gewässerschutz: Ab sofort weisen gravierte Strassennägel auf Schlossbergplatz und Brown-Boveri-Platz darauf hin, dass Abfall aus Regenwasserschächten ungefiltert in die Limmat gelangt.

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Kanton Aargau setzt auf gezielte Massnahmen zur Reduktion von Ammoniakemissionen: Regierungsrat überweist Botschaft zur Finanzierung des Massnahmenplans Ammoniak

Der Regierungsrat verabschiedet den Verpflichtungskredit in Höhe von 5,5 Millionen Franken an den Grossen Rat. Die Rückmeldungen aus der von Dezember 2024 bis März 2025 durchgeführten Anhörung waren positiv und bestätigen den Finanzierungsbedarf.

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National Prioritäre Arten: Die neue Liste ist publiziert

Die Liste der National Prioritären Arten (NPA-Liste) umfasst jene Pflanzen, Tiere und Pilze, welche die Schweiz prioritär erhalten und fördern will. In der aktualisierten Liste, die das Bundesamt für Umwelt BAFU und InfoSpecies gemeinsam herausgeben, sind 2’999 Arten aufgeführt, darunter etwa die Mehlschwalbe, der Insubrische Enzian und der Rosenrote Saftling.

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«Roadmap Netto-Null 2040» – Kantonale Verwaltung will bis 2040 klimaneutral werden: Umsetzung der Vorgaben aus dem Klima- und Innovationsgesetz (KIG)

Die kantonale Verwaltung will eine Vorbildfunktion einnehmen und bis 2040 klimaneutral werden. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat die "Roadmap Netto-Null 2040" mit konkreten Massnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern verabschiedet. Damit setzt der Kanton Aargau die Vorgaben aus dem im Juni 2023 vom Stimmvolk angenommen Klima- und Innovationsgesetz (KIG) um, wonach die öffentliche Hand bereits bis 2040 Netto-Null-Treibhausgasemissionen anstreben soll.

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Santenberg bei Buchs (Gemeinde Dagmersellen): Grabhügel gibt Geheimnisse aus Bronze- und Eisenzeit preis

Zwischen Mai und Juli 2025 untersuchte die Kantonsarchäologie Luzern einen Grabhügel auf dem Santenberg bei Buchs (Gemeinde Dagmersellen). Bei der Notgrabung kamen mehrere Bestattungen und reiche Beigaben zum Vorschein. Ausgelöst wurde die Grabung aufgrund der natürlichen Gefährdung durch Erosion, aber auch wegen des Verdachts auf Raubgräberei.

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Baldeggersee: Forellenbarsch hat sich nicht vermehrt

Wer gebietsfremde Tiere und Pflanzen in die Natur aussetzt, kann damit grossen Schaden an der Biodiversität und an Infrastrukturen anrichten und macht sich sogar strafbar. Im vergangenen Jahr wurde der Forellenbarsch, eine gebietsfremde Art mit Potenzial zur invasiven Vermehrung, im Baldeggersee nachgewiesen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass er sich glücklicherweise noch nicht vermehrt hat.

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Klimaerwärmung stört Zusammenspiel von Pflanzen und Bodenmikroorganismen

Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Bern hat herausgefunden, dass Bodenmikroorganismen ihren jahreszeitlichen Rhythmus als Reaktion auf die Klimaerwärmung stärker verschieben als Pflanzen. Die dadurch entstehende Diskrepanz zwischen Pflanzen und Mikroorganismen könnte wesentliche Prozesse von Ökosystemen stören und deren Funktionsfähigkeit gefährden.

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Japankäfer bei Gunzgen (SO) entdeckt – Massnahmen betreffen auch Teile des Kantons Aargau: Die eingeleiteten Massnahmen zur Bekämpfung des Japankäfers betreffen auch den Südwesten des Kantons Aargau

Japankäfer bei Gunzgen (SO) entdeckt – Massnahmen betreffen auch Teile des Kantons Aargau: Die eingeleiteten Massnahmen zur Bekämpfung des Japankäfers betreffen auch den Südwesten des Kantons Aargau

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Asiatische Hornisse – Unterstützung der Aargauer Bevölkerung ist wichtig

Die invasive, gebietsfremde Asiatische Hornisse breitet sich im Kanton Aargau aus. Um genauere Kenntnisse über die Ausbreitung zu erhalten, zählt der Kanton auf die Mithilfe der Bevölkerung und der Imkerinnen und Imker.

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Erster Nachweis eines Goldschakals im Kanton Luzern

Ende März tappte ein Goldschakal zwischen Neuenkirch und Hellbühl in eine Fotofalle. Es ist der erste bestätigte Nachweis dieser Tierart im Kanton Luzern, die schweizweit als geschützt gilt und nicht bejagt werden darf. Künftig dürfte sich die Tierart in der Schweiz ansiedeln und fortpflanzen.

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Zeit gewinnen im Kampf gegen die Quaggamuschel

Um die Ausbreitung der invasiven Quaggamuschel in Schweizer Seen einzudämmen, empfehlen Forschende der Eawag rasch zu handeln und dabei auf flächendeckende Prävention, Früherkennung, und Eindämmung zu setzen. Sie regen zudem an, die Massnahmen sowohl innerhalb der Schweiz als auch mit den Nachbarländern abzustimmen. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, den die Wasserforschungs-Expertinnen und Experten im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und der Eidgenössischen Fachkommission für biologische Sicherheit (EFBS) erstellt haben.

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Resultate Luchsmonitoring Zentralschweiz West

Von Mitte Dezember 2023 bis Mitte Februar 2024 fand im sogenannten Grossraubtierkompartiment Zentralschweiz West bereits zum fünften Mal ein Luchsmonitoring statt. Dieses Monitoring nutzt ein Netz aus Fotofallen zur Bestimmung der Luchsdichte. Gegenüber den Aufnahmen im Winter 2020/2021 liegt die ermittelte Luchsdichte im Referenzgebiet leicht höher, gegenüber früheren Monitorings aber tiefer.

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Luzerner Impulsprogramm ’24 ermöglicht Aufwertung von kantonalen Naturschutzgebieten

Im laufenden Jahr hatten Gemeinden einmalig die Möglichkeit, Beiträge an die Aufwertung kommunaler Naturschutzgebiete aus kantonalen Fördermitteln für Biodiversität und Klima zu erhalten. Trotz der begrenzten Programmlaufzeit wurde das Programm rege genutzt. Die letzten Umsetzungen sind noch im Gang.

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Schmalblättriges Greiskraut in Zofingen: Bitte Fundorte melden

Das Schmalblättrige Greiskraut (Senecio inaequidens) ist ein wunderschön gelb blühender Korbblütler. Da die Pflanze aber giftig ist, kann sie für Mensch und Tier gefährlich sein. Nun wurden in Zofingen an verschiedenen Orten erste Exemplare gefunden. Um die Ausbreitung einzudämmen, bittet die Stadt Zofingen die Bevölkerung um Mithilfe.

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30 Jahre Auenschutzpark Aargau: Jubiläum mit Einweihung der Aue Reussegg in Sins gefeiert

Am Samstag, 24. August 2024, hat in Sins ein grosses Fest stattgefunden: Die Co-Bauherren – das Departement Bau, Verkehr und Umwelt sowie Pro Natura Aargau – haben gemeinsam mit der Bevölkerung, zahlreichen Gästen und allen Projektbeteiligten das 30-Jahr-Jubiläum des Auenschutzparks Aargau, die offizielle Einweihung der Aue Reussegg und die Vernissage des neuen Buches "Auenland Aargau – Oasen der Artenvielfalt und Orte zum Entspannen" (siehe Box) gefeiert. Als Eröffnungsakt wurde mit einem Bagger der Durchstich der Reuss in die Aue Reussegg vorgenommen.

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Sofortmassnahmen sollen Hochwassersituation am Sempachersee verbessern

Der Pegelstand des Sempachersees ist seit Dezember 2023 konstant hoch. Grund dafür ist unter anderem die zu geringe Abflusskapazität der Sure. Um die Situation zu verbessern und den Abfluss zu erhöhen, setzt der Kanton Luzern ab dem 26. August 2024 Sofortmassnahmen an der Sure bei Oberkirch um.

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Abstimmung vom 22. September 2024: Bundesrat und Parlament empfehlen ein Nein zur Schweizer Biodiversitätsinitiative

Am 22. September 2024 stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die eidgenössische Volksinitiative «Für die Zukunft unserer Natur und Landschaft (Biodiversitätsinitiative)» ab. Diese will Bund und Kantone dazu verpflichten, die Biodiversität, die Landschaft und Ortsbilder umfassend zu schützen. Für Bundesrat und Parlament geht die Initiative zu weit, da sie wichtige Anliegen wie die Energieversorgung oder die Landwirtschaft einschränken würde. Bundesrat und Parlament empfehlen daher, die Initiative abzulehnen.

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armasuisse lanciert Ideenwettbewerb für umweltfreundliche und sichere Bergungsmethoden von Munition aus Schweizer Seen

Das Bundesamt für Rüstung armasuisse sucht mittels eines Ideenwettbewerbs nach neuen Verfahren für eine umweltfreundliche und sichere Bergung von Munition in Schweizer Seen. Die besten drei Wettbewerbsbeiträge werden mit einem Preisgeld von insgesamt 50’000 Franken prämiert. Die eingereichten Beiträge sind nicht unmittelbar zur Umsetzung vorgesehen, können aber als Grundlage für weitere Abklärungen oder für die Lancierung von Forschungsprojekten dienen.

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Erstmals tourt der Klima-Trail durch Luzerner Badis – E-Bike zu gewinnen

Diesen Sommer kann in den Schwimmbädern Tribschen und Zimmeregg spielerisch der Zusammenhang zwischen Hitze und Klimakrise entdeckt werden. Die Posten des neuen Klima-Trails regen zum Knobeln und Handeln an. Es winkt eine eiskalte Belohnung. Und: Auf der Kampagnenwebsite www.wir-leben-klimaschutz.ch gibt es bei einem Klima-Quiz ein E-Bike zu gewinnen.

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Energiesysteme im «Globalen Süden» resilienter machen: Energieplanung in Ghana als Vorbild für die ganze Welt

Unter Leitung der Empa-Forscherin Mashael Yazdanie hat ein internationales Team untersucht, wie Energiesysteme im «Globalen Süden» aussehen könnten, um trotz Klimawandel Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Am Beispiel von Accra, der Hauptstadt von Ghana, erweiterten die Forschenden konventionelle Modellansätze für Energiesysteme um sozioökonomische Faktoren, technische Herausforderungen und Auswirkungen klimatischer Veränderungen. Die Ansätze sind global einsetzbar, um den Wandel zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Energiesystemen zu unterstützen.

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Ausbreitung des Japankäfers: Diesen Sommer ist Vorsicht geboten

Der Japankäfer wurde in der Schweiz erstmals 2017 im Kanton Tessin gesichtet und hat sich inzwischen weiterverbreitet. Dieser Käfer kann insbesondere in der Landwirtschaft erhebliche Schäden anrichten, indem er ganze Ernten zerstört. Daher ruft das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die Bevölkerung diesen Sommer zur Vorsicht auf. Denn der Japankäfer könnte unbemerkt in Autos und Züge gelangen, dort als blinder Passagier grosse Strecken zurücklegen und in weiteren Regionen der Schweiz Schaden anrichten.

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Tiere und Pflanzen aus Aquarien oder Gartenteichen gehören nicht in die Natur

Wer gebietsfremde Tiere und Pflanzen aus einem Aquarium oder einem Gartenteich in die Natur aussetzt, kann damit grossen Schaden an der Biodiversität und an Infrastrukturen anrichten und macht sich strafbar. Der Kanton Luzern informiert gemeinsam mit anderen Kantonen, was man bereits vor der Anschaffung eines Aquariums oder Gartenteichs beachten soll und welche Lösungen es gibt, wenn man Tiere und Pflanzen nicht mehr behalten kann.

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CO2-Statistik 2023: Emissionen aus Heizöl und Gas deutlich zurückgegangen

Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen (vorwiegend Heizöl und Gas) sind 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken und zwar um 8,8 Prozent. Hauptursachen für die Abnahme sind die bessere Energieeffizienz von Gebäuden und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen. Die Emissionen aus Treibstoffen (Benzin und Diesel) verbleiben auf dem Niveau des Vorjahres.

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Aargauer Naturpreis 2025: Herausragende, innovative und wirksame Projekte zum Thema "Biodiversität und Klimaanpassung" gesucht – Eingaben bis Ende Oktober 2024 möglich

Mit dem alle zwei Jahre vergebenen Aargauer Naturpreis will der Kanton herausragende, innovative und wirksame Projekte zur Förderung der Biodiversität und naturnahen Entwicklung der Landschaft auszeichnen. Nach der erstmaligen Vergabe im Jahr 2023 ist im Rahmen der am Freitag, 31. Mai 2024, stattgefundenen "Vernetzungsplattform Natur 2030" die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2025 gestartet. Das Thema lautet "Biodiversität und Klimaanpassung", bis Ende Oktober 2024 können entsprechende Projekte eingereicht werden.

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Asiatische Tigermücke im Kanton Aargau angekommen: Erste Populationen Asiatischer Tigermücken in Rheinfelden

Im Oktober 2023 wurden die ersten Populationen Asiatischer Tigermücken im Kanton Aargau, genauer gesagt in Rheinfelden, bestätigt. Die Koordinationsstelle Neobiota führt nun in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden eine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung durch.

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Kaltluftkorridore im Badener Kehlwald – eine Strategie für den Wald von Morgen?

Stadtoberförster Georg von Graefe präsentierte am 24. April 2024 interessierten Gästen erste Resultate des Projekts «Kaltluftkorridore im Badener Kehlwald». Dabei wurden die Temperaturmessungen zweier Sommerperioden sowie Umfragen zur gespürten Kühlleistung aufgezeigt. Eingebettet ist dieser Versuch in ein vielfältiges Bündel an Massnahmen, das den Badener Wald in eine klimafitte Zukunft führen soll. Die Zusammenarbeit zwischen der Forstpraxis und der Waldforschung zur Entscheidungsfindung zeigte Dr. Janine Schweier von der Eidg. Forschungsanstalt Wald, Schnee und Landschaft (WSL) auf.

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Treibhausgasinventar 2022: Emissionen im Gebäudesektor stark gesunken

Der Treibhausgas-Ausstoss in der Schweiz belief sich 2022 auf 41,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Das sind 3,5 Millionen Tonnen weniger als 2021. Insgesamt lagen die Emissionen 24 Prozent tiefer als im Jahr 1990. Dies geht aus dem jährlichen Treibhausgasinventar des BAFU hervor. Der Treibhausgas-Ausstoss ist vor allem im Gebäudesektor stark gesunken. Dies, weil wegen des ausserordentlich milden Winters weniger Gas und Heizöl verbrannt wurde. Die Emissionen der Industrie sind ebenfalls gesunken. Die Emissionen des Verkehrs und der Landwirtschaft sind nur leicht zurückgegangen.

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Die Auswirkungen invasiver Arten überschreiten die Grenzen von Ökosystemen

Invasive Arten beeinflussen die biologische Vielfalt in einem grösseren räumlichen Ausmass als bisher angenommen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen Forschende der Eawag und der Universität Zürich, dass die Auswirkungen invasiver Arten weit über die Ökosysteme, in die sie eindringen, hinausreichen und dafür vor allem drei Mechanismen verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse sind für das Management von Ökosystemen von grosser Bedeutung.

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Sperrgebiet zum Schutz der einheimischen Dohlen- und Edelkrebse in der Pfaffnern im Kanton Aargau

Die einheimischen Dohlen- und Edelkrebse der Pfaffnern im Kanton Aargau sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt und stehen unter einem besonderen Schutz: Seit 2017 bewahrt sie eine Wandersperre im Unterlauf vor dem Kontakt mit gebietsfremden Signalkrebsen aus der Aare. Just in diesem Bereich sind nun Edelkrebse an der Krebspest verendet. Um die für Krebse gefährliche Tierseuche nicht zu verschleppen, hat der Kanton ein Sperrgebiet um die Wandersperre eingerichtet.

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Earth Hour am Samstag, 23. März 2024: Licht aus in Luzern, Klimaschutz an

Am Samstag, 23. März 2024, wird um 20.30 Uhr in Tausenden von Städten auf dem ganzen Globus die Beleuchtung bekannter Bauwerke für eine Stunde ausgeschaltet. So auch in der Stadt Luzern. Die Earth Hour ist die grösste Umweltaktion der Welt. Sie setzt ein starkes Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz.

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Interview mit Tanja Zimmermann und Martin Ackermann: Die CO2-bindende Gesellschaft als Ziel

Mit neuen Initiativen und durchaus grossen Zielen wollen Tanja Zimmermann und Martin Ackermann Antworten auf den Klimawandel liefern. Warum dieser in erster Linie eine Wasserkrise ist, was zu dessen Bewältigung alles nötig ist und was man aus CO2 alles herstellen kann, erklären der Eawag-Direktor und die Empa-Direktorin im Interview.

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Bei milden Temperaturen gehen Amphibien auf Hochzeitsreise

Die Amphibien sind wieder unterwegs. Mit den steigenden Temperaturen im Frühling verlassen Frösche, Kröten und Molche ihre Winterquartiere und machen sich auf zu ihren Laichgewässern. Im Kanton Luzern sorgen dabei Helferinnen und Helfer an über 30 Amphibienzugstellen dafür, dass die Amphibien sicher ihre Ziele erreichen. Dank dieser Schutzmassnahmen und zahlreicher Helferinnen und Helfer können jährlich rund 30.000 Tiere vor dem Verkehrstod gerettet werden.

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Umweltbelastung: Fahrzeugreifen als Quelle von Mikroplastik

Auf der Strasse verursachen Motorfahrzeuge Reifenabrieb, der einen Grossteil des Mikroplastiks in der Umwelt ausmacht. Forschende der Empa und der Firma wst21 haben in einem vor kurzem veröffentlichten Grundlagenbericht zur Beantwortung des Postulats Po 19.3559 die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zusammengefasst und Ansätze vorgestellt, wie sich dieser Abrieb vermindern lässt.

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Erster Schweizer Feldversuch mit Gerste, die mittels CRISPR/Cas9 verändert wurde

Agroscope hat vom Bundesamt für Umwelt die Bewilligung für einen Feldversuch mit Sommergerste erhalten. Im Fokus steht ein Gersten-Gen, das mittels neuer Züchtungsverfahren ausgeschaltet wurde. Der Versuch soll zeigen, ob so der Ertrag gesteigert werden kann. Er startet im Frühling 2024 auf der Protected Site in Zürich-Reckenholz und dauert drei Jahre.

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BAFU bewilligt Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderter Gerste

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat am 15. Februar 2024 einen Freisetzungsversuch von Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, mit gentechnisch veränderter Gerste unter Auflagen bewilligt.

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Neun von zehn Menschen in der Schweiz nehmen Veränderungen im Klima wahr

2023 gaben 41% der Bevölkerung an, dass sie beim Klima in der Schweiz starke Veränderungen wahrnehmen, 48% leichte Veränderungen und 11% keine Veränderungen. Während 86% die Umweltqualität in der Schweiz als sehr gut oder eher gut einschätzen, werden Verkehrslärm und Luftverschmutzung zunehmend als störend empfunden.

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Interview mit Katja Dürst zur Klima- und Energiestrategie - «Nur gemeinsam schaffen wir diesen Kraftakt»

Katja Dürst verantwortet als Leiterin des Stadtluzerner Umweltschutzes die Klima- und Energiestrategie. Sie erzählt, was sie zum Klimaschutz beiträgt, was sie vom Bund erwartet – und wie wir diesen Winter CO₂ im Umfang von 10’000 Fässern Erdöl sparen können.

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COP28: Zwischenbilanz mit Bekenntnis zum Ausbau der erneuerbaren Energien

Die 28. UN-Klimakonferenz (COP28) ist am 13. Dezember 2023 in Dubai zu Ende gegangen. Wichtige Themen waren die erste Zwischenbilanz der Fortschritte unter dem Übereinkommen, der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sowie Regeln für den Fonds für klimabedingte Schäden in Entwicklungsländern. Die Staaten haben eine Zwischenbilanz mit verschiedenen Empfehlungen verabschiedet, wie die Ziele des Pariser Übereinkommens in Reichweite gehalten werden können.

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reFuel.ch-Konsortium gestartet: Nachhaltige Kraftstoffe und Grundchemikalien für die Schweiz

Robuste Versorgungspfade für nachhaltige Treibstoffe und Grundchemikalien für die Schweiz zu entwickeln ist das Ziel des vom Bundesamt für Energie (BFE) finanzierten Konsortiums "reFuel.ch", das seine Kick-Off-Veranstaltung am 8. Dezember 2023 durchführte. Das Konsortium umfasst neun schweizerische Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitute unterschiedlicher Disziplinen sowie einen Industriepartner. Weil die Zeit für klimawirksame Lösungen drängt, werden auch politische Entscheidungsträger eingebunden werden.

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Naturnahe Aufwertung und Entsiegelung mitten in der Stadt Baden

Die Stadt Baden nutzt den Binding Preis für Biodiversität und das Projekt «Asphaltknacker» des Naturamas Aargau für die naturnahe Aufwertung und Entsiegelung des öffentlichen Raums – ganz im Sinne von «Natur findet Stadt».

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Internationale Luftfahrt setzt auf nachhaltige Treibstoffe

Bis 2030 sollen alternative Treibstoffe den CO2-Ausstoss der internationalen Luftfahrt um 5 Prozent reduzieren: Darauf einigten sich die über 100 Teilnehmerstaaten an der Konferenz der Alternativen Flugtreibstoffe am 24. November 2023 der int. Zivilluftfahrtorganisation ICAO in Dubai. Mit dabei im internationalen Gremium ist auch die Schweiz, die sich für ein mit der Klimapolitik des Bundes kompatibles Verhandlungsergebnis einsetzte. Das ist ein entscheidender Schritt, um das globale Ziel der internationalen Luftfahrt von Netto Null CO2-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

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Netto-Null-Ziel an den 5. Winter-Militärweltspielen

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative für die 5. Winter-Militärweltspiele 2025 wurde am Mittwoch, 22. November 2023, der Leistungsvertrag mit Edaphos Engineering SA unterzeichnet, einem internationalen Unternehmen, das auf innovative und umweltfreundliche Lösungen zur Dekontaminierung von Böden, aber auch zur biologischen Sequestrierung von CO2 im Boden spezialisiert ist.

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Die genetische Vielfalt der Pflanzen und ihr Beitrag zur Ernährung

Die Schweiz hat am Treffen des Lenkungsorgans des Internationalen Vertrags über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft in Rom teilgenommen. Ziel ist die Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft und von Saatgut. Alwin Kopše, Leiter des Fachbereichs Internationales und Ernährungssysteme des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), wurde dort am Freitag zum Vorsitzenden dieses Lenkungsorgans gewählt, das Ende 2025 das nächste Mal zusammenkommen wird.

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Risikominderung bei Biozidprodukten in der Schweiz

Die mit der Verwendung von Biozidprodukten verbundenen Risiken müssen weiter vermindert werden. Der Bundesrat hat daher an seiner Sitzung vom 15. November 2023 eine Änderung der Biozidprodukteverordnung (VBP) verabschiedet.

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Massnahmen gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer in Zell zeigen Wirkung

Seit über einem Jahr beschäftigt der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) in der Gemeinde Zell die Bevölkerung, das Forstpersonal und die Behörden. Gemäss der Pflanzengesundheitsverordnung des Bundes gilt der Käfer als melde- und bekämpfungspflichtig. Das ALB-Einsatzteam unter der Führung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald war das ganze Jahr in der Gemeinde Zell unterwegs. Weitere ALB wurden gefunden und die betroffenen Bäume sofort gefällt. Die Zahl der befallenen Bäume erhöhte sich in diesem Jahr von 74 auf 86.

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Forschungsinitiative der Empa: «Mining the Atmosphere» – Aus der Luft gewonnen

Um irreversible Veränderungen des Klimasystems zu verhindern, müssen wir der Atmosphäre überschüssiges, vom Menschen verursachtes CO2 wieder entziehen. Das ist das Ziel einer gross angelegten Forschungsinitiative der Empa: «Mining the Atmosphere». Den Auftakt bilden zwei Veranstaltungen: eine für Fachleute und eine für die Öffentlichkeit.

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Subnationale Daten sind entscheidend für den globalen Schutz der Gebirgsbiodiversität

Der Schutz von Biodiversität in Gebirgsregionen ist Teil der globalen Nachhaltigkeitsziele. Zur Überprüfung der Biodiversitätsziele werden meist Berichte auf Ebene ganzer Länder herangezogen. Forschende des Global Mountain Biodiversity Assessment der Universität Bern und der Universität Lausanne stellen diese Analyse auf Länderebene in Bezug auf Schutzmassnahmen für die Biodiversität im Gebirge in Frage, da wichtige subnationale Unterschiede vernachlässigt werden und länderübergreifende Schutzmassnahmen nötig sind.

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Beton als CO2-Fänger – schon im Werk

Zementbaustoffe wie Beton nehmen nach ihrer Herstellung, die viel Kohlendioxid emittiert, das Klimagas wieder auf – ein Prozess, der Jahrzehnte dauert und kaum kontrollierbar ist. Lässt er sich für den Klimaschutz beschleunigen? Empa-Forscher haben in einem aufwändigen Projekt mit zahlreichen Partnern an einer Lösung mitgewirkt, die schon im Betonwerk stattfindet. Erste Resultate sind ermutigend.

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Wie sich Europas Wälder verjüngen, wenn der Mensch nicht eingreift

Wälder erneuern sich von Natur aus selbst. Wie die Waldverjüngung genau funktioniert, ist bisher jedoch kaum erforscht. Forschende der ETH Zürich und der WSL haben sich daran gemacht, das Puzzle zu lösen.

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Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg (LZL) mit Gold ausgezeichnet – Aargauer Landwirtschaftszentrum erfüllt IP-Suisse Hof+ Standard

Das kantonale Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg (LZL) ist von der "Schweizerischen Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen" IP-Suisse mit der Goldmedaille für eine besonders biodiverse Umgebungsgestaltung ausgezeichnet worden. Das Schul- und Betriebsareal wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vogelwarte aufgewertet und von IP-Suisse mit der Goldmedaille für besonders naturfreundliche Landwirtschaftsbetriebe ausgezeichnet. Damit werden die Bemühungen der Aargauer Landwirtschaft für die Förderung der Biodiversität beispielhaft sichtbar gemacht.

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Projekt soll Aufschluss geben was für Fische im Rotsee und im Baldeggersee leben

Nach Vierwaldstättersee, Sempachersee und Hallwilersee sind jetzt Rotsee und Baldeggersee dran: Im Rahmen des «Projet Lac» wurden sie diesen September befischt. Die gesammelten Daten zeigen beispielsweise, was für Fische in den beiden Gewässern leben und wie das Ökosystem See aussieht. Der Fischbestand wird mit einer schweizweit standardisierten Methode erhoben. Resultate werden nächsten Sommer erwartet.

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Knapp 80 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammten 2022 aus erneuerbaren Energien

2022 stammte der Strom, der an die Schweizer Steckdosen geliefert wurde, zu rund 79% (2021: 80%) aus erneuerbaren Energien: Zu 65% aus (nicht geförderter) Wasserkraft und zu knapp 14% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse, was einer Steigerung um 2 Prozentpunkte gegenüber 2021 entspricht. Knapp 20% stammten aus Kernenergie und knapp 2% aus fossilen Energieträgern. Das zeigt die Statistik der Stromkennzeichnung für das Jahr 2022. Sie basiert auf den Herkunftsnachweisen, die für den gelieferten Strom entwertet werden müssen.

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Mehrere Fälle von Bakterienwelke auf Ingwerpflanzen nachgewiesen

Ende Juli wurde der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst (EPSD) informiert, dass aus Deutschland gelieferte Ingwer-Pflanzen möglicherweise mit Ralstonia pseudosolanacearum befallen sind. Inzwischen ist das Bakterium auf zwölf Betrieben in sieben Kantonen nachgewiesen worden. Der EPSD hat die zuständigen kantonalen Pflanzenschutzdienste umgehend informiert. Massnahmen zur Bekämpfung sind angelaufen. Für Mensch und Tier ist das Bakterium ungefährlich.

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«Grüner Wandel» erfordert verstärkte Massnahmen im Bereich nachhaltige Mineralien und Metalle

Bei Diskussionen über den Klimawandel wird oft vernachlässigt, welche zentrale Rolle die übermässige Nutzung und Gewinnung natürlicher Ressourcen spielt. Dieses Thema steht im Mittelpunkt von zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen, die im September in Genf stattfinden: Dem World Resources Forum 2023 in Zusammenarbeit mit der Empa, der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und dem International Resource Panel (IRP), sowie dem UNEP Intergovernmental Meeting on Minerals and Metals.

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Mehr Natur am Alpnachersee

Im Mündungsbereich der Sarneraa im Alpnachersee muss die Landkarte neu gezeichnet werden: Durch Aufschüttungen in den Jahren 2022 und 2023 sind hier nämlich neue wertvolle Flachwasserzonen von rund sieben Hektaren entstanden. Zudem wurden neue Flachmoorflächen geschaffen, die ca. drei Hektaren Land umfassen.

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Erst Erholung, dann Stagnation: Der Zustand der Artenvielfalt in europäischen Gewässern

Ein internationales Team mit Eawag-Beteiligung hat anhand wirbelloser Tiere den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität in europäischen Binnengewässern im Fachjournal «Nature» vorgestellt. In ihrer heute erschienenen Studie zeigen sie, dass die biologische Vielfalt in Flusssystemen aus 22 Ländern seit 1968 deutlich angestiegen ist. Allerdings stagniert dieser positive Trend seit 2010 und viele Flusssysteme konnten sich nicht vollständig regenerieren.

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Eine EMPA-Drohne als freundlicher Segler

Die «SailMAV»-Drohne kann aufgrund ihrer faltbaren Tragflächen fliegen und auf dem Wasser segeln. Ihr besonderes Design erlaubt es zudem, das Verhalten von Wildtieren aufzuzeichnen, da sie nicht als Eindringling wahrgenommen wird.

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Multimilliarden-​Geschäft: Freiwillige Klimakompensationen werden ihren Versprechen häufig nicht gerecht

Malte Toetzke plädiert für ehrgeizigere Standards im Markt der freiwilligen Klimakompensation. Dadurch würden zwar weniger Projekte gefördert, der Nutzen für das Klima wäre aber insgesamt höher.  

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Das Problem mit dem EROI: Der Energieverbrauch für die Energiegewinnung

Der EROI ist eine Methode, um das Verhältnis von investierter Energie zu gewonnener Energie zu quantifizieren. Aber wie funktioniert das genau, was sind die Probleme?

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Unsere Luft wird sauberer

Von keinem anderen Bereich unserer Umwelt sind wir so direkt abhängig wie von der der Luft. Pro Tag atmen wir etwa 15000 Liter Umgebungsluft ein. Umso mehr erstaunt es, dass bis vor 50 Jahren kein einziges Gesetz regelte, was in dieses lebenswichtige Gut abgegeben werden darf und was nicht.

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Studie der Uni Bern: Klimaerwärmung verursachte 60 Prozent der Schweizer Hitzetoten 2022

Der Klimawandel verstärkt die Hitze, was zu einem erheblichen Anstieg der hitzebedingten Gesundheitsbelastung führt. Rund 60 Prozent der über 600 Hitzetoten im Sommer 2022 in der Schweiz können auf die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung zurückgeführt werden. Dies zeigt eine von der Universität Bern geleitete Studie.

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