Mit Hilfe des James-Webb-Weltraumteleskops JWST ist es einem internationalen Team mit Beteiligung der Universität Bern, der Universität Genf sowie des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS gelungen, detaillierte Klimakarten von zwei felsigen Exoplaneten mit erdähnlicher Masse zu erstellen.
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Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor. Gasimporte liessen sich so signifikant verringern, die Schweiz würde weniger abhängig vom Weltmarkt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellt und Anfang dieses Jahres veröffentlicht.
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Wasserstoff-Brennstoffzellen sind grundsätzlich dazu geeignet, Stromnetze in Quartier-Energiesystemen zu Spitzenlastzeiten zu unterstützen und Wasserstoff in Gebäudetechnikanlagen einzubinden. Dies zeigt ein Forschungsprojekt der Empa und der Hälg Group, der Osterwalder Gruppe und der H2 Energy AG. Im Fokus stand auch die CO2-Reduktion bei Verwendung von umweltfreundlichem Wasserstoff.
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Was heute meist im Ofen landet, könnte morgen Häuser vor Feuer schützen. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben einen Weg gefunden, Sägemehl mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen – das sogar kreislauffähig ist.
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Der Bundesrat hat am 20. März 2026 drei neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) lanciert. Diese befassen sich mit den Themen psychische Gesundheit von Jugendlichen, digitale Resilienz kritischer Infrastrukturen und Robustheit von Lieferketten. Das für die drei NFP bereitgestellte Budget beläuft sich insgesamt auf 17 Millionen Franken und die Forschungsdauer beträgt drei bis vier Jahre. Umgesetzt werden die Programme vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF).
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In einer neuen Studie haben PSI-Forschende die Produktionskosten von 21 verschiedenen Technologien zur Herstellung klimafreundlicher Kraftstoffe weltweit verglichen. Ihre Analyse zeigt, dass standortspezifische Faktoren – sowohl die Verfügbarkeit von Ressourcen als auch die Finanzierungsbedingungen – entscheidend für den künftigen Erfolg einer Technologie sein werden.
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Das Paul Scherrer Institut PSI vergibt je ein PSI Founder Fellowship an Mohsen Sadr und Mohammadhossein Montazerian. Gefördert werden zwei Geschäftsideen auf Basis von PSI-Technologien: eine KI-basierte Plattform für die Entwicklung von Fusionsenergie- und Raumfahrttechnologien sowie neuartige Dünnschicht-Festkörperbatterien für kompakte Energiespeicher.
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Wer schon einmal «in die Röhre» musste, weiss: Magnetische und gut leitende Materialien sind im Kernspintomographen tabu. Für komplexe Diagnosen und für die medizinische Forschung muss das bildgebende Verfahren aber oft mit anderen Methoden kombiniert werden, die leitende Kabel erfordern. Im Rahmen eines Innosuisse-Projekts mit der Firma TI Solutions haben Forschende der Empa Kabel auf Polymerbasis entwickelt, die auch im MRT sicher und zuverlässig funktionieren.
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Forschenden des Paul Scherrer Instituts PSI ist ein Durchbruch auf dem Weg zur praktischen Anwendung von Lithium-Metall-Festkörperbatterien gelungen – der nächsten Generation von Akkus, die mehr Energie speichern, sicherer sind und schneller laden als herkömmliche Lithiumionen-Batterien.
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Automatisch laden statt Kabel einstecken: Gemeinsam mit Partnern untersuchten Empa-Forschende das induktive Laden von Elektroautos. Dies ist nicht nur ähnlich effizient wie kabelgebundenes Laden, sondern könnte die Einbindung von Fahrzeugbatterien als flexible Speicher ins Netz vereinfachen. Die schweizweit ersten für induktives Laden umgerüsteten Autos erhielten bereits die Strassenzulassung.
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Das Swiss Photonics Integration Center (Swiss PIC) hat im Park Innovaare sein Fertigungszentrum für photonische Integration eingeweiht. Dieses soll es namentlich Photonikfirmen mit kleineren Produktionsmengen erleichtern, ihre Produkte in den Markt einzuführen.
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Die Finanzierungsrunde wurde von Redstone VC angeführt, einem europäischen Risikokapitalgeber für Deep-Tech-Startups, mit Beteiligung von Bloomhaus Ventures, Linear Capital, Kickfund, Kick Foundation sowie den CustomCells-Gründern Leopold König und Torge Thönnessen als neuen Investoren. Die bestehenden Investoren HTGF (High-Tech Gründerfonds) und die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind ebenfalls an der Runde beteiligt und unterstreichen damit ihr Vertrauen in die Technologie und das Marktpotenzial.
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Von der Umweltbeobachtung bis hin zur künftigen Mondbasis: Innovative Materialien, Prozesse und Modelle sind unabdingbar für die Raumfahrt. Lorenz Herrmann, Direktionsmitglied der Empa und Leiter des Departements «Moderne Materialien und Oberflächen», erklärt im Interview, wie die Stärken der Empa die Schweizer Raumfahrtindustrie stärken können und warum Zusammenarbeit zentral bleibt.
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Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt erstmals, dass biologische Invasionen Ökosysteme nicht auf einheitliche Weise verändern. Einige Auswirkungen, insbesondere der durch invasive Arten verursachte Verlust einheimischer Pflanzenvielfalt, sind anhaltend und verstärken sich mit der Zeit.
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Heutige Leiterplatten bestehen aus fossilen Rohstoffen und lassen sich kaum recyceln. Empa-Forschende haben eine biologisch abbaubare Variante entwickelt – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Elektronik. Ihr Biomaterial basiert vollständig auf Holz und lässt sich zu funktionierenden Platinen für elektronische Geräte verarbeiten.
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An der Weltausstellung 2025 in Osaka erhalten Besucherinnen und Besucher des Schweizer Pavillons einen Blick in eine Zukunft, in der Kohlendioxid (CO₂) kein schädliches Abgas, sondern eine wertvolle Ressource ist. Mit animierten Videos und interaktiven Materialproben präsentiert die Empa ihre Vision: eine Welt, in der CO₂ in endlosen Kreisläufen fliesst und eine nachhaltige Industrie und ein nachhaltiges Leben ermöglicht.
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Für eine klimafreundlichere Mobilität sind Elektroautos unverzichtbar. Am wirkungsvollsten werden sie, wenn Fahrzeuge geteilt und intelligent geladen werden. Entscheidend dafür sind Echtzeit-Informationen zu Strompreisen und CO₂-Emissionen. Dies zeigt eine auf umfangreichen Carsharing-Nutzungsdaten basierende Studie von Forschenden der Empa und der Universität Genf.
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Das Upgrade der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS am Paul Scherrer Institut PSI wird den Transfer von wissenschaftlichen Entdeckungen in praktische Anwendungen beschleunigen – insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Klima, Energie und Zukunftstechnologien. Bei der Einweihung am 21. August 2025 war auch Bundesrat Guy Parmelin anwesend.
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Maschinenbauer, Mechanikexperte, Knochenforscher, Materialwissenschaftler: Jakob Schwiedrzik hat ein vielseitiges Forschungsprofil. Seit einigen Monaten leitet er das Empa-Labor für Hochleistungskeramik. Mit seiner interdisziplinären Expertise, seinem Wissensdurst und seinem Tatendrang will er dem Forschungslabor und der Keramik als Material zu neuen Höhen verhelfen.
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Mitarbeiter des Technologietransferzentrums ANAXAM und Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI nutzten die einzigartigen Analysemethoden am PSI, um damit das Innere von Fertigspritzen sichtbar zu machen. Ihre Erkenntnis: In seltenen Fällen kann Zink aus dem Nadelschutz in die Injektionslösung gelangen und möglicherweise zur Verstopfung der Spritze beitragen.
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