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Saisoneröffnung des Schweizerischen Zollmuseums am Ostersonntag

Schweizer Zollmuseum

Schweizer Zollmuseum

Bild ZVG Schweizer Zollmuseum

Am Ostersonntag, 4. April 2021, öffnet das Schweizerische Zollmuseum in Cantine di Gandria bei Lugano nach der Winterpause wieder seine Tore. Dem Museumspublikum werden zwei neue Sonderausstellungen präsentiert. Die erste Ausstellung zeigt, wie der Schweizer Zoll während der ersten Welle der Corona-Pandemie «Ausser-Ordentliches» geleistet hat. Unter dem Titel «Eine Geschichte von Armut und Verfolgung» beleuchtet die zweite Ausstellung den Schmuggel an der Südgrenze im Zweiten Weltkrieg.

Für das zur Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gehörende Schweizerische Zollmuseum in Cantine di Gandria war rasch klar, dass die erste Welle der Coronakrise aufgearbeitet werden sollte. Zusammen mit der Basler Agentur «eyeloveyou» wurde eine digitale Ausstellung geschaffen, die online via Computer oder auf dem Smartphone zugänglich ist und in 17 Episoden spannende Einblicke in die Arbeit der EZV während der Grenzschliessungen im Frühjahr 2020 vermittelt. Die wichtigsten Themen rund um das damalige Grenzregime werden multimedial in Text, Bild, Infografiken und Video facettenreich dargestellt. Ab sofort kann die digitale Ausstellung unter www.ausser-ordentlich.ch eingesehen werden. Sie wird zudem für die Besuchenden vor Ort im Schweizerischen Zollmuseum in Szene gesetzt.

Schmuggler und Flüchtlinge

Die Sonderausstellung zur Geschichte von Armut und Verfolgung zeigt das entbehrungsreiche Leben von Schmugglern und Flüchtlingen im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien während einer anderen Jahrhundertkrise. Diese Ausstellung, die von den Tessiner Historikern Adriano Bazzocco und Stefania Bianchi konzipiert sowie durch Emmanuel Urban für das Museum umgesetzt wurde, arbeitet mit Archivmaterialien, welche erstmals für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich sind.

In drei Ausstellungsräumen gibt es Einblicke in die traditionelle Lebensform der Schmugglerinnen und Schmuggler im Tessin in der Zeit an der Südgrenze während des Zweiten Weltkrieges.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung sind die berührenden Geschichten von mehr oder weniger bekannten Flüchtlingen, die während der Kriegsjahre von Italien über die Grenze nach Cantine di Gandria gelangt sind.

Ein Schutzkonzept sorgt für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ins Museum ist gratis.

Weiterführende Links

www.ausser-ordentlich.ch

www.zollmuseum.admin.ch

Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung

2.4.2021

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