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Acht junge Totenkopfäffchen im Zoo Basel: Huckepack auf Mutters Rücken

Totenkopfäffchen-Nachwuchs im Zoo Basel

Totenkopfäffchen-Nachwuchs im Zoo Basel

Totenkopfäffchen-Nachwuchs im Zoo Basel

Auf dem Rücken der Mama ist's einfach am schönsten. Bild ZVG Zoo Basel

Nach zwei Jahren ohne Nachwuchs ist bei den Totenkopfäffchen im Zoo Basel jetzt eine ganze Schar Jungtiere zu sehen. Acht winzige Äffchen klammern sich auf dem Rücken ihrer Mutter fest.

Die kleinen Äffchen mit der auffällig gelben Fellfarbe kamen zwischen dem 10. Mai und dem 17. Juni im Zoo Basel zur Welt. Die Nachwuchspause ist einfach zu erklären: Nachdem die Gruppe zwei Jahre männerlos war, traf Ende 2019 ein neues Männchen ein. Der aktuelle Kindersegen ist die erfreuliche Folge davon. Erst einmal, vor 34 Jahren, gab es noch mehr junge Totenkopfäffchen zur gleichen Zeit.

Von den elf Weibchen der aktuellen Gruppe haben nur das älteste (26) und die beiden jüngsten (3) keinen Nachwuchs. Von den drei Männchen ist das älteste das Zuchtmännchen (13) und somit der Vater der acht Jungtiere.

Im Zoo Basel leben die Totenkopfaffen zusammen mit den Wollaffen in der gleichen Anlage. Die beiden Arten verstehen sich gut. Ältere Jungtiere klettern beim Spielen gerne auf den Wollaffen herum und dürfen manchmal auf deren Rücken mitreiten.

Männer nur zur Paarungszeit geduldet

Saimiris leben in Weibchengruppen, die aus einer Mutter und ihren erwachsenen Töchtern mit deren Jungtieren bestehen. Die Männchen werden im Alter von zwei bis drei Jahren aus der Gruppe vertrieben und leben dann in Junggesellengruppen. Die stärksten Junggesellen legen vor der Paarungszeit enorm an Gewicht zu und wechseln in eine Weibchen-Gruppe, um Nachwuchs zu zeugen. Die saisonale Paarungszeit ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Affen. Im Zoo Basel dauert sie von November bis Januar. Nach fünf Monaten kommen die Jungen zur Welt. Rechtzeitig zum Beginn der Insektensaison, denn Insekten gehören zu den Leibspeisen der Totenkopfäffchen. Nach der Paarungszeit dulden die Weibchen das Männchen nicht mehr und vertreiben es.

Anders als viele Primaten markieren Totenkopfäffchen ihr Revier mit Duftmarken und kommunizieren so untereinander. Sie haben dafür keine speziellen Drüsen, sondern urinieren über ihre Hände und Füsse. Danach reiben sie sich mit den so benetzten Händen und Füssen das Fell ein, verteilen damit den Geruch über den ganzen Körper und geben ihn beim Herumlaufen an Äste und Seile weiter. Wichtige Stellen im Gehege reiben sie mit dem Rücken oder der Brust, um sich mit dem Urin der anderen Gruppenmitglieder zu parfümieren oder den eigenen Geruch zu hinterlassen.

Totenkopfäffchen können den Geruch von Gruppenmitgliedern und Fremden unterscheiden. Besonders intensiv betreiben sie das «urine washing» (so heisst das Verhalten auf Englisch) während der Paarungszeit. Totenkopfäffchen haben deshalb einen ihnen eigenen typischen Geruch. Die Tierpfleger reinigen die Kletterstrukturen absichtlich nicht allzu intensiv, damit die Duftmarken nicht entfernt werden.

Jagd auf Insekten

Totenkopfäffchen werden auch «Saimiri» genannt. Sie leben im südöstlichen Amazonasbecken, in Nordbolivien, Südperu und Ostbrasilien im Regenwald, meist an Flussufern. Sie ernähren sich von Früchten und Insekten. Etwa 80 Prozent der Futtersuche verbringen sie mit der Jagd nach Insekten und anderen kleinen Tieren. Sind keine Früchte zu finden, fressen sie ausschliesslich Insekten.

In der Natur sind Totenkopfäffchen nicht bedroht, der Trend der Population ist aber klar abnehmend. Vor allem der Verlust von Lebensraum und die Jagd sind ein Problem. In Zoos wird die Art in einem Europäischen Zuchtprogramm (EEP – EAZA ex-situ Programm) koordiniert. Der Zoo Basel ist für diese Koordination verantwortlich. Das Programm umfasst gut 900 Tiere.

Quelle: Zoo Basel

Bilder ZVG: Zoo Basel

18.7.2020

Steckbrief Totenkopfäffchen

Name

Schwarzköpfiges Totenkopfäffchen Saimiri boliviensis

Verwandtschaft

Kapuzinerartige Cebidae

Verbreitungsgebiet

Südamerika

Lebensraum

Tropischer Regenwald

Ernährung

Früchte, Insekten, Spinnen

Gewicht

Männchen 550 - 1135 g, Weibchen 365 - 750 g

Tragzeit

162 - 170 Tage

Anzahl der Jungen

1 Junges

Lebenserwartung

21 Jahre

Feinde

Greifvögel, Schlangen

Erhaltungszuchtprogramm (EEP

Ja

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