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Panda-Mama Meng Meng im Zoo Berlin kuschelt rührend mit Nachwuchs

Panda Mutter Meng Meng mit einem ihrer Babies

Panda Mutter Meng Meng mit einem ihrer Babies

Bild ZVG Zoo Berlin

Draussen kündigt sich langsam der frische Herbst an, drinnen wird so viel gekuschelt, dass garantiert niemand friert! Immer tiefer vergräbt sich der noch fast nackte Panda-Nachwuchs in dem dichten Fell von Mama Meng Meng (6) – perfekt für ein Nickerchen. Und kommt nach dem Schläfchen der kleine Hunger, ist die Milchbar nicht weit. Zufrieden grunzt der junge Pandabär!

Manche nennen es eintönig, andere Luxus: Der Tagesablauf der Panda-Zwillinge im Zoo Berlin gestaltet sich bisher noch nicht sehr vielseitig. Neben Trinken und Schlafen, steht hauptsächlich Kuscheln auf dem Programm. Dazu lädt das dichte Fell von Mutter Meng Meng aber auch förmlich ein. Behutsam stützt sie mit ihrer Tatze den noch unbeholfenen Nachwuchs.

«Auch wenn ich in meiner Tätigkeit als Tierarzt schon viele Tiergeburten und -Aufzuchten miterleben durfte, fasziniert mich die Mutter-Kind-Beziehung bei Bären immer wieder aufs Neue», berichtet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. «Die wuchtigsten Grossbären werden bei ihrem Nachwuchs zu liebevollen, einfühlsamen Müttern. Das zeigt unsere Meng Meng derzeit in Perfektion.»

Seit der Erstuntersuchung sind die beiden Panda-Zwillinge immer in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Stunden abwechselnd bei Mutter Meng Meng. So können beide Jungtiere des seltenen Nachwuchses überleben. Grosse Pandas haben in der Regel nur die Energie, um ein Jungtier von Anfang an aufzuziehen. Dank des guten Trainings vorab und ein wenig Honig, lässt Meng Meng den Tausch der Jungtiere problemlos zu. Mittlerweile ist auch der Appetit der Pandabärin zurückgekehrt und sie erfreut sich wieder an frischem Bambus und ihren geliebten Panda-Keksen. Bestens gestärkt startet sie also in ihre zweite Woche als Panda-Mama.

Hintergrund

Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Grosse Pandas. Am 31. August 2019 hat Panda-Dame Meng Meng zwei Baby-Pandas (Gewicht: 186 g und 136 g) zur Welt gebracht. Der Vater Jiao Qing (9) ist an der Aufzucht – wie für Grosse Pandas typisch – nicht beteiligt. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch etwa 1.864 ausgewachsenen Grossen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Der Zoo Berlin zahlt eine jährliche Leihgebühr für die seltenen Bambusbären, welche zu 100 Prozent in den Artenschutz fliesst. Mit dem Beitrag wird Zucht, Schutzmassnahmen und Wiederauswilderung der Grossen Pandas finanziert. Pate der beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing ist die Berliner Volksbank.

Panda-Winzlinge haben Bärenhunger

Die Panda-Zwillinge haben die ersten Tage mit kuschelnd, trinkend und schlafend gut überstanden und werden nun – dank äusserst nahrhafter Muttermilch – rasant wachsen.

Nachdem der Nachwuchs die ersten zwei Tage nach der Geburt etwas an Gewicht verloren hatte, nehmen die Zwillinge nun wieder zu. Gerade das grössere, erstgeborene Jungtier zeigt grossen Appetit und wird von Meng Meng an allen vier Zitzen angelegt. Sein Geburtsgewicht hat der kleine Panda schon erreicht. Die Erstmilch der Mutter, das sogenannte Kolostrum – welches neben u.a. Enzymen, Vitaminen und Mineralien auch von der Mutter gebildete Antikörper enthält – unterstützt die Immunabwehr der Jungtiere. Zusätzlich zu Mamas Milchbar wird der kleinere der Zwillinge regelmässig im Inkubator mit abgepumpter Milch von Meng Meng versorgt.

Mit gekonnten Griffen bietet die chinesische Tierpflegerin dem Baby-Panda die kleine Trinkflasche an, worauf der Mini-Panda die Zunge zusammenrollt und die noch zahnlose Schnauze öffnet. Ungefähr alle zwei Stunden trinkt der kleine Panda, dessen Gewicht zeitweise auf 109 g gefallen war, rund 4-6 ml Milch. Mittlerweile bringt er schon wieder 130 g auf die Waage. „Ich möchte mich herzlich bei den Kollegen von der Charité für die Inkubatoren bedanken, so können wir Meng Meng in der Anfangszeit unterstützen und unseren Zwillingen einen guten Start in ihr Panda-Leben ermöglichen“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. In den Inkubatoren kommen normalerweise kleine menschliche Neugeborene, nach einem eher schwierigen Start in das Leben, wieder zu Kräften.

Noch haben die Panda-Zwillinge noch nicht viel Ähnlichkeit mit ihrem ausgewachsenen Artgenossen, dies wird sich aber in Kürze ändern. „In rund zwei Wochen werden sich langsam die ersten Bereiche dunkel färben – dann sehen die kleinen auch etwas mehr nach Pandas aus“, berichtet Knieriem.

Erster Panda-Nachwuchs Deutschlands im Zoo Berlin geboren

Eine ausgewachsene Pandabärin umsorgt ein rosarotes, winzig kleines Lebewesen ganz liebevoll mit ihren starken Pranken und wärmt es an dem weichen Fell ihrer Wangen. Es sind rührende und gleichzeitig faszinierende Szenen, die sich aktuell hinter den Kulissen des Panda Garden im Zoo Berlin abspielen. Dort erblickte am Samstagabend Deutschlands erster Panda-Nachwuchs das Licht der Welt. Und das gleich doppelt: Berlin freut sich über Panda-Zwillinge!

Nach einigen aufregenden Wochen mit langer Ungewissheit war es am 31. August um 18:54 Uhr tatsächlich soweit: Panda-Dame Meng Meng (6) wurde zum ersten Mal Mutter und brachte – nach einer Tragzeit von 147 Tagen – (zunächst) ein Jungtier zur Welt. Erst eine Woche zuvor konnten die Experten des Zoo Berlin sowie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) die tatsächliche Trächtigkeit von Meng Meng per Ultraschall sicher feststellen. Die frischgebackene Mutter wusste unmittelbar nach der Geburt, was zu tun ist: Sofort legte sie das Jungtier behutsam auf ihren Bauch und begann es mit ihren grossen Tatzen, ihrem warmen Atem und dem weichen Fell ihrer Wangen liebevoll zu wärmen. Dabei blieb Mutter und Kind nicht viel Zeit zum Ausruhen – eine knappe Stunde später, um 19:42 Uhr, bekam der kleine Neuberliner ein Zwillingsgeschwisterchen und das zweite Jungtier wurde geboren.

«Meng Meng und ihre beiden Jungtiere haben die Geburt gut überstanden und sind wohlauf», verkündet Tierarzt und Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem erleichtert. «Obwohl es der erste Nachwuchs für unsere junge Panda-Dame ist, kümmert sie sich vorbildlich. Anfangs müssen die Jungtiere ungefähr alle zwei bis drei Stunden trinken, die wärmende Nähe der Mutter ist wichtig damit die Kleinen nicht auskühlen.»

Optisch ähnelt der Nachwuchs seinen Eltern noch gar nicht. Rosarot gefärbt mit feinem weissen Flaum und einem überproportionierten Schwanz wurden die deutschlandweit ersten beiden Panda-Babys geboren. Dafür stellen die beiden sonst noch unbeholfenen Jungtiere bereits ein unüberhörbares Organ unter Beweis und machen von Geburt an mit lautem Quietschen auf sich aufmerksam. Vorsichtig führt Meng Meng die Winzlinge dann zum Trinken an eine ihrer Zitzen. Da Grosse Pandas bei Zwillingsgeburten in der Regel nur ein Jungtier aufziehen, hat sich der Zoo Berlin in enger Abstimmung mit den chinesischen Experten der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding dazu entschlossen, Meng Meng aktiv bei der Aufzucht zu unterstützen.

«Nur noch 1.864 ausgewachsene Grosse Pandas gibt es im natürlichen Lebensraum. Damit trägt jedes einzelne Jungtier bedeutend zur Erhaltung der gesamten Tierart bei», erklärt Knieriem. Die Jungtiere sind somit in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Stunden abwechselnd bei der Mutter und werden sonst in einem kuschelig-warmen Inkubator von den angereisten chinesischen Aufzuchtexperten umsorgt. Auch eine Erstuntersuchung war dadurch bereits möglich – mit hoffnungsvollem Ergebnis: Vergleichsweise propere 186 bzw. 136 Gramm bringt der seltene Nachwuchs auf die Waage und macht auch sonst einen munteren Eindruck. Die Geschlechter konnten bisher allerdings noch nicht bestimmt werden.

Dass sich ganz Berlin gemeinsam mit dem Zoo über den schwarz-weissen Nachwuchs freut, verdeutlicht auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller: «Was für eine grossartige Nachricht! Ganz Berlin freut sich über diese beiden Neuankömmlinge und ich gratuliere Andreas Knieriem und seinem Zoo-Team ausdrücklich. Dass die Berlinerinnen und Berliner bald die schwarz-weissen Zwillinge besuchen können, ist ohne hochprofessionelle Arbeit und viel Leidenschaft nicht denkbar. Ein grosses Dankeschön dafür und: Herzlichen Glückwunsch!»

Die junge Panda-Familie wird sich nun erst einmal hinter den Kulissen kennenlernen und ist bis auf Weiteres nicht für die Zoo-Besucher zu sehen. Panda-Papa Jiao Qing (9) hingegen ist bambusfressend und grundgelassen – wie gewohnt – auf seiner Anlage im Panda Garden zu sehen. Panda-Männchen sind bei der Aufzucht der Jungtiere nicht involviert.

Quelle: Zoo Berlin

Bilder ZVG: Zoo Berlin

8.9.2019

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