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Seltener Somali-Wildesel im Zoo Basel angekommen

Somali-Wildesel-Stute Mwana

Somali-Wildesel-Stute Mwana

Mwana entdeckt den Wassergraben.

Bild ZVG Zoo Basel

Am 22. August kam die Somali-Wildesel-Stute Mwana im Zoo Basel an. Mwana ist Teil eines internationalen Zuchtprogrammes, welches der Zoo Basel koordiniert. Die Situation der Somali-Wildesel in der Natur ist dramatisch. Der Zoo Basel unterstützt deshalb Projekte in Eritrea, deren Ziel es ist, diese seltene Eselart zu erforschen und Schutzgebiete zu etablieren.

Die Somali-Wildesel-Stute Mwana (2) blieb die ersten Tag nach ihrer Ankunft im Zoo Basel, wie in solchen Fällen üblich, im Stall. Als sichergestellt war, dass sie frei von Parasiten ist, durfte sie den Hof hinter dem Stall erkunden und sich an die neue Situation gewöhnen. Schon nach zwei Tagen zeigte sie deutlich, dass sie sich den anderen Eseln anschliessen wollte.

Zuerst erkundete sie die ihr unbekannte Anlage alleine und nahm gleich ein Sandbad und machte Bekanntschaft mit einem ihr unbekannten Objekt: dem Wassergraben. Die Pfleger mussten ihr zeigen, wie sie wieder herausfindet. Am selben Tag wurden die beiden Basler Stuten Tana (26) und Lakisha (5) zu ihr gelassen. Die Begegnung verlief friedlich. Nachdem sich Mwana geweigert hatte alleine wieder in den Stall zu gehen, lernte sie dies von den anderen Stuten sofort.

Schmale genetische Basis

Nach dem erfreulichen Anfang, hofft man im Zoo Basel, dass sich Mwana mit dem Hengst Adam (4) ebenfalls so gut versteht und es bald Nachwuchs gibt. Der Transfer fand auf Empfehlung des EEPs (EAZA Ex-situ Programm) statt. Das EEP wird im Zoo Basel koordiniert und hat zum Ziel, die Zoo-Population in Europa genetisch gesund zu halten. An diesem europäischen Programm nehmen zurzeit 38 Institutionen mit 167 Tieren teil.

Das Internationale Zuchtbuch listet weltweit insgesamt 286 Tiere in 57 Institutionen. Alle Tiere im Zuchtbuch gehen auf fünf Tiere zurück, die 1970 nach Basel importiert wurden, und zwölf Tieren, die 1972 nach Hai-Bar in Israel gelangten. Dies bedeutet, dass alle im Zuchtbuch registrierten Somali-Wildesel auf maximal die 17 importieren Wildfänge zurückgehen, vermutlich sind es aber deutlich weniger. Was die genetische Grundlage betrifft, ist diese schmale Gründerpopulation nicht optimal.

Mehr Tiere in Zoos als in der Natur

Die Situation der Esel in der Natur ist dramatisch. In Äthiopien und Eritrea leben schätzungsweise nur noch 23-500 Tiere. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) listet die Art somit als «critically endangered» (vom Aussterben bedroht), mit extrem hohem Risiko des Aussterbens in der Natur in unmittelbarer Zukunft.

Die Zoopopulation, die grösser ist als die Wildpopulation, ist für einen Erhalt der Art umso wichtiger. Sie dient als Reservepopulation falls die Somali-Wildesel in der Natur aussterben. Die grösste Bedrohung der Esel ist der Mensch, welcher ihr Habitat als Weideland für Nutztiere nutzt und die Esel verdrängt. Ausserdem werden sie zum Verzehr gejagt.

Der Zoo Basel unterstützt seit 2013 Forschungsprojekte in Eritrea und Äthiopien. Ziel ist es, die Situation in der Natur zu analysieren und Schutzgebiete zu etablieren. Dies ist in einer politisch derart instabilen Region eine grosse Herausforderung.

Quelle: Zoo Basel

Bilder ZVG: Zoo Basel

14.9.2019

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