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Steinkauz-Nachwuchs im Zoo Basel ist «ausgeflogen»

Steinkauz Zoo Basel

Steinkauz Zoo Basel

Steinkauz Zoo Basel

Steinkauz Zoo Basel. Bild ZVG Zoo Basel

Das Steinkauz-Paar im Zoo Basel hatte im Juni Nachwuchs bekommen. Nun haben die beiden Jungen den Zolli in Richtung Berlin verlassen.

Die jungen Steinkäuze im Zoo Basel entwickelten sich – rundum versorgt von den aufmerksamen Eltern – prächtig. Doch Ende November war es Zeit, das behütete Elternhaus zu verlassen. Das Geschwisterpaar wurde in zwei komfortable Kisten gesetzt und trat die Reise in den Naturpark Nuthe-Nieplitz südlich von Berlin an.

Wiederansiedlungsprojekt für den Steinkauz

In diesem 63.000 Hektar umfassenden Naturpark bemüht man sich seit fast 10 Jahren um die Wiederansiedlung der Steinkäuze. Das Team des Steinkauz-Projektes setzt sich dafür ein, die Ursprünglichkeit der Region wiederherzustellen und die Landschaft nur noch extensiv zu bewirtschaften. So findet auch der Steinkauz wieder einen Ort zum Leben. In Volieren werden Vögel für die Auswilderung gezüchtet oder Tiere eingewöhnt und für ihr neues Leben in freier Natur trainiert. Die Steinkäuze lernen zu jagen, sich zu verstecken und sich wie ein wilder Vogel zu verhalten.

Die zwei Jungvögel aus dem Zolli wurden dem Projekt zu Verfügung gestellt, da sie blutsfremd sind und so zur genetischen Vielfalt der Population beitragen können.

Steinkäuze mögen Hochstamm-Obstgärten

Steinkäuze waren einst sehr häufig, doch seit Mitte des letzten Jahrhunderts nimmt ihre Population ab. Steinkäuze tun sich schwer mit den Veränderungen in der Landwirtschaft. Immer mehr Flächen werden heute intensiv genutzt. Alte Bäume, in deren Höhlen Steinkäuze brüten, werden gefällt, Wiesen weichen Monokulturen.

Dabei leben Steinkäuze sehr bescheiden, sie ernähren sich von Käfern, Würmern, Insekten, kleinen Reptilien, sprich von allem, was auf dem Boden kreucht und fleucht.

Im Gegensatz zu den grossen Eulen laufen die kleinen nur 250 Gramm leichten Steinkäuze sehr gerne auf dem Boden und suchen dort nach Nahrung. Je einseitiger die Landschaft und je geringer die Biodiversität, desto schlechter sieht es für die kleine Eule aus. Im Zoo Basel hofft man, dass die beiden Basler Jungvögel einen Beitrag dazu leisten, dass der Steinkauz mehr Aufmerksamkeit und Lebensraum erhält.

Weitere Informationen über das erfolgreiche Projekt finden sich https://www.naturpark-nuthe-nieplitz.de/naturparkverein/projekte/aktuelle-projekte/steinkauzprojekt.html?page=

Quelle: Zoo Basel

Bilder & Video ZVG: Zoo Basel

5.12.2020

Steckbrief Steinkauz

Name

Steinkauz Athene noctua

Verwandtschaft

Eigentliche Eulen Strigidae

Verbreitungsgebiet

Europa, Nordafrika, Asien

Lebensraum

Offene Landschaften mit niedriger Bodenvegetation, Hochstammobstgärten

Ernährung

Grosse Insekten, Würmer, Kleinsäuger

Brutzeit

28 – 33 Tage

Eianzahl

3 – 6 Eier

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